Valentinsherzen

Bei dem Erfolg des Projektes “Montagsherz” und der damit verbundenen Herzensflut wird wohl über kurz oder lang der Valentinstag auf einen Montag festgelegt ;-)

valentinsherz

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ABC der Technik #D

Ich entscheide mich für die Diskette, den Datenträger von anno Dunnemals (1984) und muss schmunzeln. 1,44 MB Datenspeicherkapazität. Das schaffe ich heute locker mit nur einem Bild aus der digitalen Knipse.

Übrigens: Wer eine Schraube locker hat, sollte es mal mit einem Dübel versuchen. ;-)

Duebel

Juttas Technik-ABC geht am 01. März mit dem E weiter.

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Alles für die Katz`

Cat_Bird

Mit diesem Katzenbild aus Dunedin (NZ) möchte ich Euch auf ein Gewinnspiel bei Terragina aufmerksam machen, das bis zum 28. Februar läuft. Ich werde für die Fellnase meiner Freundin auch mein Glück versuchen.

Und ich grüße parallel die Jaellekatz und ihr Projekt.

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die BücherboXX vom Herrfurthplatz

Seit dem 1. Dezember 2014 im Neuköllner Schillerkiez findet man sie vor der  Genezarethkirche.  Die BücherboXX “Luftbrücke” ist eine sogenannte WanderboXX, eine umgebaute Telefonzelle auf Reisen. Sie stand zunächst auf dem Tempelhofer Feld. Der Name und der erste Standort erklärt vielleicht auch die Motive aus der Luftfahrttechnik, mit der die BoXX umgestaltet wurde.

Dabei handelt es sich um ein Ausbildungsprojekt der Berliner Stadtreinigung in Kooperation mit dem Institut für Nachhaltigkeit in Bildung, Arbeit und Kultur sowie den Oberstufenzentren in Berlin. Tolle Sache, wie ich finde. Ich wünsche dem wunderschönen Bücherschrank, dass er nicht zum Opfer von Vandalismus wird und von den Anwohnern angenommen wird.

Auch wenn es mir sehr schwer fällt, entlaste ich gerade so nach und nach meine übervollen Bücherschränke. Literatur wegzuwerfen bringe ich nicht übers Herz. Also entlasse ich sie per Bookcrossing in die Freiheit und hoffe, die Bücher finden einen neuen Leser. Da kommt mir so ein öffentliches Bücherregal gerade recht.

Und so sind gestern die ersten aussortierten Exemplare an den Herrfurthplatz umgezogen.

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Welcome to Hobbiton

Wir verlassen Coromandel und machen uns auf den Weg nach Roturua. Natürlich muss man auf der Strecke dem 6.000-Seelen-Örtchen Matamata und damit den Hobbits einen Besuch abstatten. Auch, wenn ich zugegebenermaßen kein “Herr der Ringe”-Fan bin. Aber an diesem Film und den friedfertigen Halblingen aus Mittelerde kommt bei einem Neuseelandbesuch niemand vorbei. Merchandising überall. Und gerade läuft der dritte “The Hobbit: The Battle of the Five Armes” hier und andernorts in den Kinos an. Wir sind also doch ein bisschen neugierig.

11122014

Das i-SITE in Matamata ist eines von rund 90 Besucherinformationszentren Neuseelands. Dort stellen wir unsere Mietkutsche ab und kaufen die Tickets für eine Hobbiton Movie Set Tour. Ohne Führung darf Otto Normaltouri den Drehort nämlich nicht besichtigen. Busse fahren regelmäßig und direkt vor dem Eingang des i-Site ab. Für 75 NZ$ werden wir rund 3 Stunden unterwegs sein.

isite_matamata

Mit dem Reisebus fahren wir durch grasgrüne Landschaft. Die Busfahrerin nutzt ihr Headset und versorgt uns mit zahlreichen Informationen zur Region Waikato, die für Pferdezucht bekannt ist. Wen wundert es da noch, wenn rechts und links Pferderennbahnen zu sehen sind?  Nach einer halben Stunde erreichen wir das idyllische Rinder- und Schafsfarmgelände der Familie Alexander.

Dort steigt dann auch die Guidin für unsere sehr internationale Gruppe zu. Sie stellt sich vor und überschüttet uns während des Rundganges durch Hobbingen mit „Insider“-Wissen und zahlreichen Anekdoten.

hobbitonmoviesettour_1

Wir erfahren, dass der Bau des Dorfes für die Dreharbeiten zum Film „Herr der Ringe“ im März 1999 begann. Zunächst musste die neuseeländische Armee eine 1,5 Kilometer lange Schotterstraße bis zum Schauplatz des künftigen Filmgeschehens errichten. Dann schuf man aus Bohlen, Sperrholz und Styropor 39 Hobbit-Höhlen, eine Bogenbrücke, eine Mühle und das Gasthaus „Zum Grünen Drachen“. Die Reetdächer entstanden vor Ort aus Binsen, die man auf der Alexander-Farm geschnitten hatte. Die Eiche – ein einziger Fake. Der Baum wurde in der Nähe gefunden, gefällt, zerteilt, an den Set gebracht und dann wieder zusammengepuzzelt. Stahlseile hielten die Äste. Die (Plastik-)Blätter kamen aus Taiwan und wurden quasi handangebracht. Und da auch für Peter Jackson die Sonne nicht im Osten untergeht, musste eine Sonnenuntergangszene morgens aufgenommen und rückwärts abgespielt werden. Herrlich. Ich beschließe, zu Hause den Film doch noch einmal und diesmal mit anderen Augen anzusehen.

Nach Abschluss der Dreharbeiten baute man – wohl auch genervt von dem Hype – zunächst alle Kulissen wieder zurück. Um es dann, so ab 2003 für die Fans in kleinen Schritten wieder aufzubauen ;-)

2009 bis 2011 wurde das Gelände für die Hobbit-Trilogie rekonstruiert. Nun verwendete man Materialien, die haltbarer waren. Gedreht wurde dann an 12 Tagen im Oktober 2011 mit bis zu 400 Leuten am Set. Die Höhlen allerdings sind quasi nur Potemkinsche Dörfer. Hinter den Türen finden wir das große bzw. eher kleine Nichts oder höchstens man einen Eimer mit Regenschirmen. Die Szenen innerhalb wurden in Studios in Wellington aufgenommen.
Wir sind zwei kurzweilige Stunden auf dem Filmgelände unterwegs. Sanfte Hügel, ein See, Gemüsegärten, eine Vogelscheuche, bunte Hütten und herrliche Blumen. Ich knipse hier und knipse da. Versuche eine gute Mischung aus Gruppe nicht verlieren, hinhören und anderen nicht im Motiv stehen hinzubekommen. Wir erfreuen uns an den wirklich liebevoll gestalteten Details.

Dann entdecke ich einen Hobbit. Ach nein, es ist eine der Gärtnerinnen, die dort ganzjährig fleißig ihren Dienst tun.  „Ich bin ein Hobbit.“ Mein Posieren für ein Erinnerungsfoto führt zu dieser Erkenntnis. Dank meiner Körper“höhe“ passe ich nämlich genau in den Türrahmen solch einer Behausung.

Als wir den „Green Dragon“ erreichen, der nicht nur Kulisse, sondern richtig bewirtschaftet ist, fallen die ersten Tropfen. Wir gehen ins Innere und dürfen ein hausgebrautes, dunkles Hobbit-Bier aus einem zünftigen Steingutbecher probieren und befinden es für lecker. Für ein richtiges Menü haben wir leider keine Zeit, denn wir werden so langsam in Richtung Bus gebeten.

Und dann passiert es: Der beste Filmsetbesucher von allen und ich verlieren irgendwie den Anschluss. Wir eilen zum Busparkplatz und stoßen dort auf eine andere Gruppe, die gerade ankommt. So erfahren wir, dass die Busse nicht an gleicher Stelle abfahren an der wir ausgestiegen sind. Also hetzen wir zum beschriebenen Platz und sehen… die roten Schlusslichter. Ich laufe hinterher, rudere mit den Armen… Nichts. Offenbar hat man unser Fehlen nicht bemerkt. Bingo. Ausgesetzt im Nieselregen des Auenlandes.

Auf diesem Parkplatz hält ein anderer Bus. Er fährt allerdings nicht nach Matamata, ist aber bereit, uns bis zum Shire-Cafe (und Shop) mitzunehmen. Dort würde unsere Gruppe einen geplanten Shopping-Stop einlegen. Vielleicht haben wir Glück und erreichen den Bus rechtzeitig, um dort zuzusteigen. Tja, so bleibt es spannend.
Wir bangen ein wenig. Während ich schon per Kopfkino den Wie-komme-ich-zu-unserem-Auto-zurück-Film starte, füllen sich die Sitzplätze um uns herum. Er wird doch nicht etwa ausgebucht sein? Nein, wir dürfen mitfahren. Und erreichen – Bilbo Beutlin sei Dank – rechtzeitig den Tourisbus, der uns mit nach Matamata nimmt.

gollum

Ich kaufe im Besucherzentrum noch ein gefühltes Dutzend Hobbit-Höhlen-Ansichtskarten und umarme Gollum. Dann geht es weiter nach Rotorua.

(11.12.2014)

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Berlinerisch to go #8

 jebumfiedelt = geschmeichelt sein oder werden

jebumfiedelt

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Berlinerisch to go #7

“Klotz am Bein, Klavier vorm Bauch, wie lang ist die Chaussee? Links ’ne Pappel, rechts ’ne Pappel, in der Mitt ´n Pferdeappel.“  Kennt ihr diesen Kinderreim auch?

Tretmine = eigentlich Hundekot, aber den Anblick erspar ich Euch ;-)

Tretmine

Ich müsste eigentlich an den Neuseelandtourberichten sitzen, aber ich prokratinire …

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Gültig für eine Fahrt

Die Renovierung des Arbeitszimmers wirft ihre Schatten voraus. Ich miste großzügig aus und finde, dass es dringend an der Zeit ist, ein wenig Platz im Bücherregal zu schaffen. Bücher, die ich in meinem Leben wohl kein zweites Mal lesen werde, bereite ich für das Freilassen beim BookCrossing vor. Dazu gehört auch, sie noch einmal auf Hinterlassenschaften zu untersuchen. Und was purzelte heraus?

Fahrschein_

Ein Fahrschein aus längst vergangenen Zeiten. Von der Endlosrolle einer Zahlbox in der Straßenbahn. Gültig für eine Fahrt laut Tarif.

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Das Leben ist ein Regenbogen

Kürzlich hatte ich Losglück. Unter strenger Aufsicht eines notariellen Hauskaters wurde zu meiner großen Freude ein Zettelchen mit meinem Namen gezogen. Einen Wimpernschlag später steckte das Büchlein mit dem Titel “Das Leben ist ein Regenbogen ” bereits in meinem Briefkasten.

das-leben-ist-ein-regenbogen

Dass ich genau dieses Buch geschenkt bekam, muss irgendwie damit zusammenhängen, dass ich am Silvesterabend einen wunderschönen Regenbogen sehen durfte ;-) Einen doppelten sogar. (Das Bild dazu gibt es aber erst, wenn ich mit den Neuseelandbeiträgen am letzten Tag des Jahres angekommen bin.)

Der Klappentext macht neugierig auf

Geschichten von besonderen Menschen wie du und ich: Eine Tante, vor der man sich in Acht nehmen sollte; ein Psychiater, der die Selbstbeherrschung verliert; ein Zugunglück, das zu einer anderen Identität verhilft und Frau Esmeralda Eifersucht, die für Beelzebub auf Seelenfang geht …

In dem Büchlein, dessen wunderbar schlichtes Cover mir außerordentlich gut gefällt, finde ich 19 Kurzgeschichten auf 116 Seiten. Aufgrund des kleinen Formates passte es gut in meine Handtasche und empfahl sich damit für mich als Lektüre für den Arbeitsweg mit der U-Bahn. Die kleinen Geschichten lesen sich ausgesprochen kurzweilig. Ein bisschen skuril, ein bisschen bizarr, spannend und mitunter mit überraschender Wendung. Es geht um Liebe, Sünde und Gelüste. Es wird gesoffen, gemordet und auf sehr verschiedene Arten Abschied genommen. Ein depressiver Fahrkartenautomat spielt ebenso eine Rolle wie ein Plüschkissen, das Farbe in den grauen Alltag bringt. Abwechslungsreich auch, aus welcher Erzählperspektive die Akteure dem Leser vorgestellt werden. Zwischen den Zeilen finde ich unausgesprochene  Dinge, die sehr zum Nachdenken anregen.

In Sachen Namensvielfalt der handelnden Personen hätte ich mir mehr Abwechslung gewünscht. Melina Meier und Melanie Meier – ich glaubte an einen Schnelllesefehler  meinerseits. Gertrud und Michael –  mal als mordende Tante und Opfer, mal als Mutter und Sohn. Ich war irritiert, weil ich an eine Art Fortsetzung glaubte.

Das Büchlein beinhaltet nicht unbedingt das, was man auf den ersten Blick mit dem gewählten Titel und einem bunten, leuchtenden Regenbogen in Verbindung bringt. Viele der Geschichten kommen mir dafür zu düster, wenn auch mit tollem Spannungsbogen daher. Allerdings gehen einige der Hauptfiguren ihren letzten Weg über die Regenbogenbrücke. Und damit passt der Name dann schon wieder ;-)

Mein herzlicher Dank für das Lesevergnügen geht an Iris.

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“Das Leben ist ein Regenbogen” von Iris Boden ist bei Books on Demand erschienen und unter der ISBN 978-3735776105 als Taschenbuch (8,90€) und als Kindle-Edition (4,99€) erhältlich.

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Mit diesem Buch habe ich parallel Punkt 43 der Buch-Challenge 2015  “Ein Buch, das 2014 erschienen ist” erledigt.  

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Eulen am Straßenrand

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