…#einsam auf weiter Flur

Das ist der Tag des Herrn! 
Ich bin allein auf weiter Flur,
Noch Eine Morgenglocke nur!
Nun Stille nah und fern!

Anbetend knie ich hier.
O süßes Graun! geheimes Wehn!
Als knieten Viele ungesehn
Und beteten mit mir.

Der Himmel, nah und fern,
Er ist so klar und feierlich,
So ganz, als wollt´ er öffnen sich.
Das ist der Tag des Herrn!

„Schäfers Sonntagslied“ von Ludwig Uhland

alleinaufweiterflur

Sunny lädt uns sonntags zum Projekt „Punkt.Punkt.Punkt.“ ein, bei dem wir zu einem vorgegebenen Thema passende Bilder beisteuern dürfen/können.

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10 Antworten zu …#einsam auf weiter Flur

  1. franhunne4u schreibt:

    Ich hab das Gedicht gerade mal nachgeschlagen – es erinnerte mich so an das, was Karl May frömmelnd verzapfte (das „frömmelnd“ betrifft nur Karl May, nicht alle religiösen Gedichte) – und bin erstaunt, dass es schon 80 Jahre älter ist als Mays Werke …

    Vom Ton her hätte ich es jetzt eher später eingeordnet. So kann man sich verschätzen. Ja, ich gebe zu, errötend, weil ich Deutschleistungskurs hatte und es besser wissen müsste, der Name Uhland war mir jetzt nicht so gut geläufig, dass ich das zeitlich hätte zuordnen können. Aber es ist keine Schande, nicht alles zu wissen …

    Gefällt 1 Person

  2. Iris schreibt:

    In meinem Kommentar zu Sunnys Beitrag, fiel mir auch eine passende Gedichtzeile ein. Anscheinend steckt mehr Romantik in uns, als wir gerne zugeben wollen. Dein Strandbild setzt das Thema perfekt um.
    LG Iris

    Gefällt 1 Person

  3. monisertel schreibt:

    Liebe Tonari,
    wunderbare Kombination von Gedicht und Foto, man fühlt die Einsamkeit förmlich.
    Angenehmen und hoffentlich gar nicht einsamen Sonntag wünsche ich Dir
    herzlichst moni

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  4. Sandra schreibt:

    Hallo Frau Tonari,

    manchmal muss man es dem Schäfer aus Uhlands Gedicht gleich tun und Orte suchen, die einsam sind und an denen man mal alles hinter sich lassen kann. Dein menschenleerer Strand den du zeigst, könnte ich so stundenlang genießen und mich danach wieder gestärkt in den Strom des Lebens und der Menschen zu begeben. Das Plätzchen mit dem winzigen Schatten des Baumes kann man also schon mal für mich reservieren ;-).

    Liebe Grüße
    Sandra

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  5. minibares schreibt:

    tolles bild, passendes gedicht.
    lg

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  6. Silberdistel schreibt:

    Superschönes Bild :-) Da hast Du richtig schön gemalt mit der Kamera.
    LG von der Silberdistel

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  7. Gedankenkruemel schreibt:

    Wunderbares Foto…
    Wir haben beide dieses Gedicht gepostet..aber ich finde das macht nichts..
    Es passt einfach so gut..
    Ich war heute den ganzen Nachmittag in der Natur..

    Lieber Grüsse…
    und ich sah ihr wart beim braven Soldaten Svejk :)
    Habt noch tolle Stunden. ♥

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  8. Teamworkart schreibt:

    Schon seltsam, wenn ich dein Foto betrachte denke ich sofort, dass ich mich auch (wie Sunny) unter den Baum setzen würde. Nicht wegen des Schattens, sondern weil der Baum sowas vermittelt von: da ist noch jemand. :-) So ganz alleine an solchen absolut leeren Stränden komme ich mir nämlich auch leicht ausgeliefert und schutzlos vor. Zu viel Einsamkeit kann auch beängstigend sein. Wie bei allen Dingen gilt auch hier: Es kommt immer auf die Dosis an!

    LG Sabine

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  9. Barbara schreibt:

    Guten Morgen, Frau Tonari,

    oh, wie freue ich mich: Das Sonntagslied von Uhland. Und dazu ein wunderbares Foto. Das macht Freude. DANKE:
    Ich mag die dritte und vierte Zeile des Gedichtes sehr. Dieses Wir-Gefühl kann man nicht nur beim Beten erfahren.

    Ich wünsche dir eine gute Woche
    Barbara

    Gefällt 2 Personen

  10. Julia Queißer schreibt:

    Schönes Bild, solche Orte sind meine Lieblingsorte. Ich bin sehr gerne am Wasser :)

    Gefällt 1 Person

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