66/366

Ein trüber, grauer Sonntag ist perfekt geeignet, um den Wäscheberg weg zu plätten  und dabei zwei spannende Biathlonwettkämpfe zu gucken. Und, um zu lesen.

06032016

Während der verordneten Schonzeit für meinen Fuß habe ich in der vergangenen Woche bereits den ersten Teil der schwedischen Krimireihe von Stefan Ahnheim um Kommissar Fabian Risk verschlungen.  „Und morgen Du“ las sich flüssig, war spannend und hat mir insgesamt gut gefallen. Jetzt also widme ich mich dem Band 2.

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14 Antworten zu 66/366

  1. hafensonne schreibt:

    Da ich ja ein großer Fan von der Sjöwall/Wahlöö-Dekalogie bin, haben es andere schwedische Krimis bei mir schwer. Dem schwer depressiven Wallander konnte ich nicht viel abgewinnen, außerdem war mir Mankell insgesamt zu brutal. Ich bin ja mimosig geworden und würde schon vor dem Cover zurückschrecken…

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    • franhunne4u schreibt:

      Liebe Hafensonne, endlich mal jemand, der meinen Widerwillen gegen sehr brutale Krimis teilt!

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      • hafensonne schreibt:

        Da kannst Du das „sehr“ noch streichen! Ich kann nichtmals Tatort gucken. Selbst wenn die nicht äußerlich brutal sind, seelische Grausamkeit halte ich ebensowenig aus. Für mich gibt es ausreichend reale Gewalt und echtes Leid in der Welt, das muss ich mir nicht noch als Fiktion ansehen.

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        • franhunne4u schreibt:

          Liebe Hafensonne, Krimis sind immer ein wenig brutal. Daher sehe ich mir auch keine im TV an (heute Abend will ich mal in Kitchen Impossible reinschauen und eben nicht Tatort sehen). Ich sehe, wir verstehen uns! Manchmal, ganz selten, lese ich ein Buch trotz sehr grausamen Inhalts bis zum Ende durch, wenn ich einsehe, WARUM das so läuft. So war es im SEHR brutalen Buch über den Sklavenaufstand in Haiti im 18. Jahrhundert (oder war es schon das 19.)
          Aber meist versuche ich soetwas zu vermeiden.

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          • hafensonne schreibt:

            Ja, bei REALER Gewalt ist das etwas ganz anderes. Wenn ich Berichte aus der Nazizeit lese, ob nun Zivilbevölkerung oder KZ, ists auch schlimm. Aber das ist ja wirklich passiert. Sich Brutales aber auch noch auszudenken und schauspielerisch darzustellen kann ich eben nicht ganz nachvollziehen.

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    • Frau Tonari schreibt:

      Ich mag die skandinavischen Krimis (Adler-Olson, Mankell, Nesbø, Larsson) eigentlich ganz gerne lesen. Das ist nette Kost zum Zeitvertreib. Allerdings sind viele wirklich extrem brutal, dass ich vermutlich nicht in Versuchung käme, mir die Verfilmung anzusehen.
      Da mir Sjöwall / Wahlöö nix sagen, musste ich jetzt mal die Fragekugel anschmeissen und feststellen, dass mir Kommissar Beck bisher noch nicht unter die Leseaugen gekommen ist. Ich erinnere mich nur vage, dass ich mal einen Film begonnen habe zu gucken…

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      • hafensonne schreibt:

        Die Filme sind allerdings sehr viel neueren Datums und sind sowohl mit den Protagonisten als auch der Handlung allenfalls anekdotisch an die Originale angelehnt. Leider auch stellenweise brutal. In den Büchern kommt natürlich auch Gewalt vor, das lässt sich im Zusammenhang mit Kriminalität sicherlich kaum vermeiden, aber die Gewalt spielt nicht die Hauptrolle. Im Gegenteil zieht sich das Hinterfragen einer routinemäßig mit Schusswaffen ausgerüsteten Ordnungspolizei wie ein roter Faden durch die Bücher. Wenngleich man heutzutage nicht mehr mit allen ideologisch-politischen Statements mitgehen kann (die Bücher stammen großteils aus den 60er bis 70er Jahren und sind von einem doch eher linksbazilligen Schriftstellerpaar geschrieben), mag ich sie immer noch sehr gerne. Insbesondere weil die Protagonisten nicht nur gut gezeichnet sind, sondern sich im Verlauf der zehn Bücher auch tatsächlich entwickeln. Unbedingt die Ostübersetzung lesen!

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  2. Agnes schreibt:

    Grau?
    Da hättest Du mal zu uns kommen sollen, wir hatten heute Nachmittag strahlend blauen Himmel, dabei war der Wetterbericht für das Wochenende katastrophal. Aber besser so als umgekehrt.
    Den Krimi nebst Autoren kenne ich nicht, ich habe das Gefühl der könnte mir auch gefallen.
    Ich werde mir den Namen und die Titel mal notieren, man weiß ja nie ….
    LG
    Agnes

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  3. Anette schreibt:

    Ich hab den Biathleten auch zugeschaut, aber leider sind meine Bügelwäschekörbe leer gewesen ;-)
    Aber ich hab dabei gestrickt …
    Der Autor sagt mir jetzt gar nix – und mein SUB ist hoch.
    Du weißt ja, mir kann es nicht thrillig und blutig genug sein …
    Liebe Grüße, Anette

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  4. VibesBild schreibt:

    Liebe Frau Tonari, ich bin ja ein Riesenfan skandinavischer Krimis, sowohl als Film, aber auch in Buchform. Stefan Ahnheim kannte ich tatsächlich noch nicht, freue mich umso mehr über die Leseempfehlung. Vielen Dank für.s mit-Teilen!

    Lieben Gruß,
    Nana

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    • Frau Tonari schreibt:

      Die Rezensionen beim Buchdealer sind gespalten. Mir zumindest war es eine gute Koste, während ich den Huf schonen musste. Teil 2 lese ich gerade. Er ist ähnlich spannend und flüssig zu lesen. Die Hauptfigur ist mir sympathisch, weil mit Ecken und Kanten ausgestattet. Ich mag keine aalglatten Typen.

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