dit is Berlin

Wenn der Einkaufszettel auf der Spendenbox in der Moschee vergessen wird…

einkaufszettel

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bewegend

war er gestern, mein erster Besuch in der Neuen Synagoge Berlin

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ABC der Technik #E

Ein e-Bike oder ein Echolot habe ich leider nicht vor die Linse bekommen. Drum greife ich auf die Festplatte zurück und zaubere das E wie Erntetechnik hervor:

Juttas Technik-ABC geht am 15. März mit dem F weiter.

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Silver & Gold #2

Im Raffles Place Park in Singapur entdeckten wir im November die Skulptur “All the Essentially Essential” von Tan Wee Lit. Der Künstler, der in dieser Stadt geboren wurde, gewann mit seinem Entwurf den Großen Preis des dritten  Singapore Sculpture Awards 2007.

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Okay, Edelstahl ist nicht Silber. Ich habe ein bisschen geschummelt.

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All the Essentially Essential is a humorous tongue-in-check on the “packed-to-the-brim” lifestyle of the average ever-efficient Singaporean seeking work-life-balance. The extensive array of items on the giant toy kit that appears fresh from a box represents a spectrum of essential items (or components of these Items) for work and play.

From the keyboard to the briefcase to the wheels of a bicycle to the gym ball to the baby stroller – and even the pet dog – these are definitive items that reflect the “work dard, play hard” environment of Singapore, where we want to do everything, or try to find time to do everything.

The deliberate exclusion of the human element from the entire kit set reminds one that the fabric of live is never complete without the most important thing: people, and the spirit and aspirations that they embody.

Set amidst the buzz of this 24/7 global city, one is invited to step this playful interactive sculpture – and be the final place of the jigsaw needed to complete the entire composition.

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Die ist mein Beitrag zu Annes Projekt “Silver & Gold”, das am letzten Tag des Monats läuft.  Wegen der zeitlichen Kollision mit meiner Rostparade beteilige ich mich gerne ab und an, aber mit ein bisschen Verzögerung.

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I see faces

für Ruthies Projekt im vergangenen Sommer in Barcelona auf einem Bahnsteig entdeckt

iseefaces_Barcelona

Das Schaltkastengesicht kommt mir spanisch vor. ;-) Und jetzt weiß ich auch, warum. Dank Binis Hinweis in den Kommentaren habe ich nämlich einen Januskopf entdeckt:

iseefaces_barcelona_

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Rost-Parade (11)

Rostparade_Logo

Rost hat Charme. Und ich finde, (d)er muss sich nicht verstecken.

Daher werfe ich immer mal ein Kameraauge auf Korrosionsprodukte, eiserne oder stählerne Dinge zeigend, an denen der Zahn der Zeit nagt. Wer mag, darf sich gerne anschließen und das kleine Logo zur Rost-Parade mitnehmen. Es würde mich freuen. Durchforscht Eure Festplatten und lasst die rostigen Motive an die frische Luft, auf dass sie weiter korrodieren mögen.

Für die zwanglose Reihe habe ich mir den letzten Tag des Monats ausgesucht. Bitte verlinkt Eure Beiträge als Kommentar, damit ich sie in den internetten Weiten wieder finde und sich auch andere Rostgucker daran erfreuen können.

Auf Baustellen findet man solche rostigen Nägel immer wieder. Blöd und vor allem schmerzhaft, wenn man sich ein herausragendes Exemplar eintritt.

rostiger-nagel

Sucht ihr weiter nach Rost und seid am 31. März wieder mit dabei?

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Berlinerisch to go #9

Latichte = Laterne

Latichte

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Rotorua (2)

Erleichtert, das Strandsandkörnchen im tonarischen Auge entfernt bekommen zu haben, laufen wir zum Kuirau Park im Herzen Rotoruas. Der Kurort ist berühmt für geothermale Aktivitäten. Schon von Weitem sehen wir Dampfschwaden durch die Grünanlage ziehen. Es riecht nach faulen Eiern. Wir entdecken “qualmende” Tümpel, blubbernde Pfuhle und brodelnde Schlammlöcher.  Es ist nett, hier ein wenig spazieren zu gehen, interessant ist es auch, aber wirklich spektakulär finden wir es nicht.

Irgendwie sind wir irritiert. Nach den letzten Tagen an der Küste und dem Regenwald verspüren wir seltsamerweise keine Lust auf eine Stadt. Die rechtwinkligen und gesichtslosen Straßenzüge mit ein- oder zweigeschossigen Ladengeschäften und Restaurants reizen uns nicht zum Verweilen. Wir wollen es lieber ein wenig anders…

und fahren mit dem Auto nach Whakarewarewa, einem Geothermalgebiet am Stadtrand Rotoruas mit dem größten Geysierfeld Neuseelands.

Der Besuch in “Te Puia” ist mit 125 NZ$ für zwei Personen kein preiswertes Vergnügen.  Dafür erhalten wir ein Tagesticket, nehmen an einer geführten Tour teil und sehen eine Maori-Performance. Wir gucken einer Meisterklasse für Schnitzkunst über die Schulter und schauen beim Flechten traditioneller Gegenstände zu.  Und wir kommen dem Pohutu-Geysir ganz nahe. Doch nun eines nach dem anderen.

Bevor es los geht, staunen wir den Geysir schon mal ein bisschen aus der Ferne an. Das ist eine Premiere für mich. Nicht das Staunen, sondern einen Geysir live zu erleben.

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Wenige Minuten später beginnt die Folklore-Show. Auch wenn wir in friedlicher Absicht in das nachgebaute Maori-Dorf kommen, unterliegt der Ablauf einem strengen (touristischen) Ritual. Bevor wir das Gelände betreten dürfen, muss aus der Mitte der Gruppe ein Sprecher gewählt werden. Es findet sich schnell ein polnischer Freiwilliger. Ein Stammeskrieger kommt mit ausladenden, bedrohlich wirkenden Gesten auf ihn zu und legt ihm einen Silberfarn vor die Füße. Diesen gilt es aufzunehmen und dann im Versammlungshaus wieder zu übergeben. Zur Belohnung darf er samt Familie in der ersten Reihe sitzen…

Die Bühnenshow dauert eine Dreiviertelstunde. Wir sehen einige Tänze, die mitunter von Gesang und einer Konzertgitarre begleitet werden. Natürlich bedienen die Künstler auch das Klischee: Sie stampfen mit den Füßen, rollen wie wild mit den Augen und strecken uns immer mal die Zunge raus. ;-)

Die Krieger zeigen mehrere Tänze, auch Haka genannt. Ich lerne, dass Haka nicht nur Kriegstanz bedeutet, sondern auch begrüßen und unterhalten soll. Er wirkt allerdings sehr martialisch. Kraftvoll, laut und sehr, sehr extrovertiert. Fasziniert beobachte ich die Choreographie als geschnitzte Stöcke kreuz und quer über die Bühne fliegen.

Der Tanz der Frauen heißt Poi und ist voller weicher Bewegungen. Bei diesem Tanz werden kleine, an einer Schnur befestigte Bommel (Bälle) im Rhythmus um den Körper herumgewirbelt.  Ich bewundere, dass sich da nichts verheddert. Der Tanz erinnert mich sehr an den sanften Hula, den ich mit Hawaii verbinde.

Neben mir aber leidet Herr Tonari wegen des Gesanges und der missgestimmten Gitarre still vor sich her. Er findet, dass Tontreffen nicht zu den Stärken der Gruppe gehört. Seine Ohren sind sensibler als meine…

Ja, das war natürlich eine “gewöhnliche” Folklore-Veranstaltung und für Touristen inszeniert. Dennoch fand ich es sehenswert und einen schönen Auftakt für den anschließenden Gang durch das  Gelände.

(12.12.2014)

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blauer Montag (3)

blauer_montag

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Sonntagsmaler

Heute früh sah das künftige Arbeitszimmer noch so aus:

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Inzwischen trägt es schon das neue Weiß.

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