… #himmlisch

Der Duden schreibt in seiner Bedeutungsübersicht dazu:

  • den Himmel betreffend, zu ihm gehörend, dort befindlich

im_himmel

  • von Gott ausgehend, gewirkt; göttlich

Eintrittskarte in den Himmel

  • so geartet, dass es jemandes Entzücken hervorruft; wunderbar, herrlich (emotional)

Himmel_ueber_Berlin

  • großartig, überaus beeindruckend

himmlisch

Sunny lädt uns sonntags zum Projekt „Punkt.Punkt.Punkt.“ ein, bei dem wir zu einem vorgegebenen Thema passende Bilder beisteuern dürfen/können.

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… #Schnee

Inzwischen leider schon wieder Schnee von gestern, unser Urlaub auf Mauritius.

schnee

Sunny lädt uns sonntags zum Projekt „Punkt.Punkt.Punkt.“ ein, bei dem wir zu einem vorgegebenen Thema passende Bilder beisteuern dürfen/können. Mein Beitrag diese Woche kommt quasi in vorletzter Minute und ist nicht ganz ernst zu nehmen.

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Freitagsklingeln #49

Heute geht es hier mehrfach tierisch zu:

Getreu dem Motto: “Freitag nach eins, macht jeder seins.” läute ich freitags um 13 Uhr das Wochenende ein und zeige alles, was klingeln kann. Es darf natürlich mitgemacht werden. Mit allem, was bimmeln, läuten, gongen oder “glocken” kann.

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gespenstisch

was man so an einer Prager Häuserwand entdeckt ;-)

gspenstisch

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Rost-Parade (32)

Anfang des Monats hatte ich von einem Spaziergang über das Gelände des Natur-Parks auf dem Schöneberger Südgelände berichtet und versprochen, am Monatsletzten ein wenig Rost von dort nachzuliefern.

Beginne ich also mit dem imposanten avantgardistischen und vor allem rostigen Wasserturm aus dem Jahr 1927. Er ist um die 50 Meter hoch. (Verschiedene Quellen sprechen mal von 50 bzw. mal von 57 Metern.) Der Turm gehörte zum ehemaligen Rangierbahnhof  Tempelhof, steht unter Denkmalschutz und wurde von  Hugo Röttcher (1878-1942) entworfen.

Damals konnte das öffentliche Wasserversorgungsnetz nicht die für einen Bahnhofsbetrieb erforderlichen Wassermengen zur Verfügung stellen. Aus diesem Grund errichtete die Bahn ihre eigenen Reservoire (und Brunnen) für die Beschickung der Dampflokomotiven.  Dieser Turm speicherte in einem auf fünf Stahlpfosten ruhenden Kugelbehälter vierhundert Kubikmeter Wasser. Heute ist er nicht mehr in Betrieb, rostet vor sich hin und müsste dringend saniert werden.

In seiner unmittelbaren Nähe befindet sich seit 2006 der „Giardino Segreto“, der „Geheime Garten“ der Berliner Künstler- bzw. Bildhauergruppe Odious.  Odious bedeutet „abscheulich, abstoßend“.  Ich kann nicht bestätigen, dass ich die gezeigten Werke hässlich finde. Aber natürlich liegt hier wie überall die Schönheit im Auge des Betrachters. Abstrakte „Schrottplatzkunst“ ist eben nicht jedermanns Sache. Auf rund 2.800 Quadratmetern wird auf einem ehemaligen Lagerplatz, zwischen roten Mauern aus Ziegeln und Beton, die etwas andere Gartenkunst gezeigt. Ein kleines Rost-Paradies.

Da die einzelnen Werke kaum mit Namen versehen sind, kann ich nicht sagen, wem welche Skulptur zuzuordnen ist. Zur Gruppe Odious gehör(t)en:  Gisela von Bruchhausen, Klaus Duschat, Klaus H. Hartmann, Gustav Reinhardt, Hartmut Stielow und David Lee Thompson.  Ich zeige heute wegen der großen Auswahl nur ein paar Motive. Fortsetzung folgt…

giardinosegreto_2

Laut gelacht habe ich bei dieser wunderbaren Inszenierung. Auf dem Boden befindet sich eine Art flacher Kasten mit einer geheimnisvollen Tür.

giardinosegreto_7

Klar, dass ich unbedingt erkunden muss, ob sie sich öffnen lässt und was sich dann dahinter wohl verbergen mag.

Mögt ihr auch mal gucken?  -> Klick.

xxx

Rostparade_Logo

Rost hat Charme. Ich finde, (d)er muss sich nicht verstecken.

Daher werfe ich immer mal ein Kameraauge auf Korrosionsprodukte, eiserne oder stählerne Dinge zeigend, an denen der Zahn der Zeit nagt. Wer mag, darf sich gerne jederzeit anschließen und auch das kleine Logo zur Rost-Parade mitnehmen. Durchforscht Eure Festplatten, lasst die Knipsen glühen und die rostigen Motive an die frische Luft, auf dass sie weiter korrodieren mögen.

Für die zwanglose Reihe habe ich mir den letzten Tag des Monats ausgesucht. Bitte verlinkt unten Eure Beiträge als Kommentar, damit ich sie in den internetten Weiten wieder finde und sich auch andere Rostgucker daran erfreuen können.

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SRI BS-750

In Sachen Kanaldeckelentdeckung war die Reise nach Mauritius ein Desaster. Ich habe schlichtweg keinen schönen gefunden.

Aber einen Hydranten aus Port-Louis kann ich im digitalen Gepäck mit nach Hause nehmen.

hydrant-mauritius

SRI meint Steel Recon Industries, einen Hersteller mit Sitz in Malaysia und inzwischen vielen internationalen „Ablegern“.  BS-750 steht für British Standard Nummer 750.

1995 erklärt sich selbst. ;-)

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herziges Silver & Gold #23

Gesehen, aber nicht gekauft am Jishu-jinja in Kyoto. Der kleine Shinto-Schrein ist dem Gott der Liebe gewidmet.  Kein Wunder also, dass es hier sehr herzig zugeht.

Loveknot

Doppelprojektbedienung: für Anne und Frau Waldspecht

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Ansichtskartenlaufzeitentest

Ich schreibe gerne Ansichtskarten aus dem Urlaub. Wirklich. Es macht mir große Freude und gehört für mich immer irgendwie auch ein bisschen zum Weltenbummeln dazu.

Nach ein paar Tagen Kartenkaufabstinenz am Reiseziel erkundigt sich der beste Mitreisende schon  mal vorsichtig und besorgt nach meinem Gesundheitszustand. ;-)

postkarten_mauritius_1

Auch auf Mauritius konnte ich den bunten Motiven nicht widerstehen. Diesmal sind es 41 (in Worten: einundvierzig) handgeschriebene Grüße, die nachher im Briefkasten des Hotels versenkt und nach dessen nächster Leerung am Montag auf die Reise geschickt werden.

postkarten_mauritius_2

Das war angesichts meiner immer noch doofen Schulterprobleme richtig harte Arbeit und ich habe mir eben geschworen, dass damit meine Jahresleistung nun definitiv erfüllt ist. Weihnachtskarten gibt es 2016 von mir nicht. Ich habe fertig…

postkasten_mauritius

Nun bin ich aber auch sehr gespannt, wo dann wann welche Ansichtskarte ihr Ziel erreicht. Neuseeland hat mich ja gelehrt, geduldig zu sein und erleben zu müssen, dass das auch schon mal drei Monate dauern kann.

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Grimmbart – Kluftingers achter Fall

Aus der Reihe der Kriminalfälle rund um den etwas grummeligen Kommissar Kluftinger habe ich bereits ein, zwei Bücher gelesen. So richtig Zugang gefunden habe ich zu dem Typen aus dem Allgäu allerdings bisher nicht.

grimmbart

Seinen achten Fall mit dem Namen „Grimmbart“ bekam ich vor ein paar Wochen von Herrn Ackerbau geschenkt. Vor allem wohl, weil Besuch aus Tokyo darin vorkommt. ;-)
Dazu sei gleich vorweg gesagt, dass ich die, im Laufe der Handlung beschriebenen interkulturellen Fettnäpfchen kenne. Vor allem aber habe ich darüber ungläubig den Kopf geschüttelt, dass jemand, der – und das wohl nicht unverhofft – eine Schwiegertochter aus Japan bekommt, sich im Vorfeld des Besuches der Eltern und Schwester der Braut so wenig mit dem Land und seinen Bewohnern auseinandersetzt. Hier bekommt der Kommissar ohne Not in meinen Augen einen wirklich weltfremden, dorftrotteligen Anstrich. Auch in anderen Situationen wirkt der Kommissar wie eine Karikatur seiner selbst. Gehört vielleicht zur Figur, wirkt aber wie bemühtes Slapstick aus Zeiten des schwarz-weiß Kinos.

Klappentext:

Eine seltsam drapierte Leiche, ein geheimnisvolles Gemälde, Adlige mit gelben Augen und ein mysteriöses, düsteres Schloss: Kluftinger muss tief in eine rätselhafte Familiengeschichte eintauchen. Und die eigene verschont ihn auch nicht: Zur Hochzeitsfeier seines Sohnes kommen dessen Schwiegereltern zu Besuch – direkt aus Japan.

Die eigentliche Story rund um ein altes Adelsgeschlecht, seine (mörderische) Familiengeschichte und die belastende Immobilie, auch Schloss Grönenbach genannt, hat mir insgesamt ganz gut gefallen. Nicht überragend spannend, aber mit überraschender Wendung.

Ich habe das 478 Seiten umfassende „Büchlein“ als Urlaubslektüre für den Strand mit nach Mauritius genommen, dort gelesen und werde es nun im Hotel in der Ecke frei lassen, die für Bookcrossing vorgesehen ist.

Möge man nun nach mir noch Urlaubslesefreude an dem Fall haben.

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Freitagsklingeln #48

fahrradklingel_48

Passenderweise habe ich diese Klingel an einem Rad gefunden, das vor einem Hospiz abgestellt worden war. 

Getreu dem Motto: “Freitag nach eins, macht jeder seins.” läute ich freitags um 13 Uhr das Wochenende ein und zeige alles, was klingeln kann. Es darf natürlich mitgemacht werden. Mit allem, was bimmeln, läuten, gongen oder “glocken” kann.

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