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Das alte Objektiv hatte sich im Urlaub ohne jegliche Vorwarnung von mir verabschiedet. Nach 8 Jahren treuen Diensten und vielen wunderbaren Reisemomenten trennen sich nun unsere Wege. Heute zog hier ein neues Reisezoom bei mir ein. 18-250mm. Die Kritiken und Bewertungen sind gut. Ich hoffe, wir werden Freunde. 
Da nach dem Urlaub vor dem Urlaub ist, darf es am kommenden Wochenende seine Jungfernreise mit mir machen. 

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Herzblatt

Ein bisschen angefressen, aber dennoch herzig.

Herzblatt

gefunden für Frau Waldspecht im Forêt de Bébour auf La Réunion

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unterwegs im Cirque de Cilaos

Morgens bin ich um kurz nach 8 Uhr wach. Der Blick aus unserem Hotelfenster verspricht ein super Wetterchen. Nicht selbstverständlich für den Cirque de Cilaos, den hiesigen Kraterkessel auf rund 1.200 Metern Höhe.

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Ich muss mich sputen, denn ein Geburtstagstisch möchte heute dekoriert werden. Beim Verteilen von Deko-Genen hat bei mir irgendetwas oder irgendwer versagt. Ich bin da eindeutig zu kurz gekommen. Es ist also eine kleine Herausforderung, aber ich bin mit der Candle to go, einem kleinen Geschenk und den Streuzahlen vorbereitet. Das Hotel ist es leider nicht, obwohl ich das Personal am Vorabend um einen Geburtstagstisch mit Kerze gebeten hatte. Egal, denn das Geburtstagskind freut sich. Ziel erreicht.

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Wir machen uns auf den Weg. Unser Ziel ist ein kleiner, abgelegener Weiler namens Îlet à Cordes, der von 430 Seelen bewohnt wird. Doch zunächst stoppen wir an der im Art-déco-Stil errichteten  Kirche „Notre-Dame-des-Neiges“. Zu spät bemerke ich, dass die Sonne für eine Außenaufnahme zu ungünstig steht. Dafür entdecke ich im kühlen Inneren die, für eine Kirchenausgestaltung ungewöhnliche Statue der Jeanne d’Arc.

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Wieder Serpentinen. Das war ja nicht anders zu erwarten. Enge Kehren und Kurven. Der Fotostopp am Wasserfall und der kleinen Brücke über der tiefen Schlucht des Bras Rouge  ist eher strategisch zu nennen. Gleichgewichtsfindungsstrategisch.


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Beim nächsten kleinen Stopp blicken wir quer durchs Tal auf Cilaos zurück. Traumhaft, auch wie die Wolken über die Kammhänge fallen.

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Wir fahren weiter nach Îlet à Cordes („Insel der Seile“). Hier sagen sich Fuchs und Hase tatsächlich „Bonsoir!“.  Schön, mal gesehen zu haben, wo die Straße endet.😉

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Im Reiseführer wird der örtliche Linsenanbau gelobt. Pflanzen entdecken wir jahreszeitbedingt nicht, aber einen kleinen „Hofverkauf“. Dort gibt es neben den Linsen auch den regional produzierten Wein. Nach einer kleinen Kostprobe darf der, in roter und weißer Form, mit in den Koffer.

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Auf dem Rückweg können wir sogar bis zum Meer gucken

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und halten an einer Art „Kletterfelsen“, dem Fleur Jaune. Fotogenerweise sind ein paar Mutige unterwegs, den Berg zu erkunden.

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Die Stimmung kippt ein wenig, denn es scheint auf einem anderen Felsen gerade einen Unfall gegeben zu haben. Das macht uns Sorge.

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Einige Tage später entdecke ich zufällig einen Zeitungsartikel, der die Situation erklärt. Es handelte sich nur um eine Übung. Puhhhh.

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Am Nachmittag wollten wir eigentlich die örtlich vorhandenen Thermalquellen testen. Die internetten Beschreibungen und der Blick der Mädels an der Rezeption, als wir nach dem Weg fragen, halten uns letztlich doch noch von einem Besuch ab. So bleibt es beim Relaxen im hoteleigenen Swimming- und Whirlpool.

Als sich die Wolken mehren und zusammenbrauen, fange ich für das Geburtstagskind einen Regenbogen ein.

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Der Abend klingt bei leckerem Essen aus. Für mich gab es Ziege mit Linsen und Reis.  Cabri Massala.

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15.04.2016

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Rost-Parade (25)

Eigentlich müsste ich ja den aktuellen Reiserost von La Réunion zeigen, aber ich habe die Bilder noch nicht alle gesichtet. Da unser Urlaub im vergangenen Oktober auf Lanzarote ziemlich rostlastig war, bekommt ihr den heute erst einmal zu sehen.

Den schönsten Rost der Insel habe ich im zauberhaften Museo Agrícola el Patio fotografieren können.  Diesen Ausflugstipp stelle ich aber mal in einem gesonderten Beitrag vor.

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Rostparade_Logo

Rost hat Charme. Und ich finde, (d)er muss sich nicht verstecken.

Daher werfe ich immer mal ein Kameraauge auf Korrosionsprodukte, eiserne oder stählerne Dinge zeigend, an denen der Zahn der Zeit nagt. Wer mag, darf sich gerne jederzeit anschließen und auch das kleine Logo zur Rost-Parade mitnehmen. Durchforscht Eure Festplatten, lasst die Knipsen glühen und die rostigen Motive an die frische Luft, auf dass sie weiter korrodieren mögen.

Für die zwanglose Reihe habe ich mir den letzten Tag des Monats ausgesucht. Bitte verlinkt unten Eure Beiträge als Kommentar, damit ich sie in den internetten Weiten wieder finde und sich auch andere Rostgucker daran erfreuen können.

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Freitagsklingeln #18

Fahrradklingel_18

Getreu dem Motto: „Freitag nach eins, macht jeder seins.“ läute ich freitags um 13 Uhr das Wochenende ein und zeige alles, was klingeln kann. Es darf natürlich mitgemacht werden. Mit allem, was bimmeln, läuten, gongen oder „glocken“ kann.

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Zur Erinnerung: Morgen findet übrigens wieder unsere Rost-Parade statt.

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Silver & Gold #16

Der etwas andere „Goldene Reiter“ ist eine Frau: Joan of Arc – Maid of Orleans (1412-1431)

Die Kopie der vergoldeten Bronzestatue der Jeanne d’Arc in Paris ist ein Geschenk Frankreichs an die Stadt New Orleans.

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Mein Beitrag zu Annes Projekt „Silver & Gold“, das am 28. Tag des Monats läuft.

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Wolken, Salz und viele Kurven

Der zweite Tag auf La Réunion beginnt sonnig. Wir frühstücken draußen. Ich mag den Baustil des kleinen Hotels in Saint-Gilles-Les-Bains, der mich sehr an New Orleans erinnert.

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Nachdem die Koffer wieder im Mietwagen verstaut sind, fahren wir zum Piton Maïdo.  Hatten wir in Küstennähe noch weitgehend blauen Himmel, zieht es sich nun allmählich zu, während wir uns den Berg hinauf schrauben.

Ich befürchte schon, wir werden weder die versprochenen Gipfel sehen noch in den Kraterkessel Cirque de Mafat blicken können.

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Der Fotostopp zum Beruhigen der Gleichgewichtsorgane nach kurvenreicher Fahrt bringt zwar einen Fleck auf der Kameralinse, mir aber die schönen Flechten in den Bäumen näher. Außerdem sind wir mit den Wolken auf gleicher Augenhöhe. Ein irres Gefühl, wenn wir mitten in ihnen stehen.

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Dann plötzlich reißt der Himmel auf. Wir gucken begeistert auf Wolken herab und erreichen den Aussichtspunkt auf ca. 2.200m Höhe am Piton Maïdo.

Der Piton des Neiges, mit rund 3071 Metern der höchste Berg der Insel präsentiert uns seinen Gipfel. Okay, das Tal hüllt sich in eine flauschige Wolkendecke, aber der  Blick ist  einfach atemberaubend. Dem Himmel so nah…

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Der beste Mitreisende von allen nimmt ein Panorama-Foto auf:

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Auf dem Rückweg halten wir kurz an einer Geranien-Destillerie. Hier wird aus den Blättern der Pflanze Geraniumöl für Parfüms hergestellt. Den Duft muss man mögen😉

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Unser nächstes Ziel ist ein kleines Salzmuseum direkt am Meer in der Nähe von Saint-Leu.

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Der Eintritt ist kostenlos, die kleine Ausstellung mangels französischen Sprachkenntnissen für uns leider weniger geeignet. Ergo konzentrieren wir unser Interesse auf die Außenanlagen.  Und kaufen ein wenig Meersalz für den Eigenbedarf, als Mitbrinsel und zur Unterstützung des Museums.

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Anschließend fahren wir über Saint Louis weiter nach Cilaos. Dort werden wir die kommenden beiden Nächte verbringen. Zunächst aber müssen wir die Bergstraße überleben, die uns zwar durch eine traumhaft schöne Landschaft bringt, aber die Tour zur Tort(o)ur macht. Mehr als 400 Kurven sind auf rund 30 Kilometer vom Meeresniveau bis auf rund 1200m Höhe zu überwinden. Meine Nerven liegen blank. Ich klammere am Fenstergriff und krampfe an der Kamera. Es liegt definitiv nicht am Fahrstil des besten Serpentinenfahrers von allen. Die Straße ist eng, der Gegenverkehr nicht ohne, die Kurven und Kehren haarnadellike, mit erheblichen Steigungen und oft nicht einsehbar. Straße des Grauens. Hier braucht es definitiv den sicheren und vor allem nervenstarken Fahrer. Rechts ranfahren und anhalten ist auf der Strecke kaum möglich. Zum Glück kann man vor den engen, einspurigen Straßentunneln mal kurz stoppen und das Gleichgewicht wiedererlangen😉

Ich bin heilfroh als wir unser Ziel am späten Nachmittag gesund und ohne Blessuren erreichen.

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herzige Île de la Réunion

Macht man mit Frau Waldspecht gemeinsam Urlaub, kommt man nicht umhin, Herzen zu entdecken. Diese kleine Sammlung fanden wir in einem Restaurant in Cilaos.

 

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… #Fenstergucker- ein Blick in fremde Fenster

Hinein geguckt:

Hinaus geguckt:

Sunny lädt uns sonntags zum Projekt „Punkt.Punkt.Punkt.“ ein, bei dem wir zu einem vorgegebenen Thema passende Bilder beisteuern dürfen/können.

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