Konsumliebe

für Frau Waldspecht in Leipzig auf den Chip gebannt:

iloveKonsum

Konsum Supermarkt ist ja in meinen Augen irgendwie ein bisschen doppelt gemoppelt. In der DDR war der “Konnnsumm” der Laden oder die Kaufhalle um die Ecke und Konsum eine Handelskette, die als Genossenschaft organisiert war.

(Und stellte man sich ein bisschen ungeschickt an, ergatterte man den Titel “Dumm wie ein Konsumbrot.” *zwinker* )

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ABC der Technik #I

Zum I wie Ingenieurbau sagt das Lexikon:

Bauwerk, das durch seine Geometrie, Beanspruchung und Topographie (Brücke, Kraftwerk, Talsperre, Tunnel) eine statisch und technisch komplizierte Konstruktion erfordert und an die Bauausführung hohe Anforderungen stellt.

Juttas Technik-ABC geht am 10.05.2015 mit dem J weiter.

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ABC der Technik #H

Vor ein paar Tagen zog ein neues Familienmitglied bei uns ein. Ihre Vorgängerin hatte sich still und heimlich vom Acker  gemacht. Nicht, dass sie ausgezogen wäre. Nein, sie quittierte schnöde und ohne viel Tamtam nach etlichen zuverlässigen Jahren den Dienst.   Nun haben wir eine moderne Mikrowelle, die ganz viel mehr kann und quasi ein Kleinbackofen ist.

Die Neuanschaffung brachte mich auf die Idee, das H im Technik-ABC den oftmals treuen und zuverlässigen Haushaltsgeräten zu widmen.

Der Steppke-Staubsauger, den ich in einem Museum aufgenommen habe, darf hier aus sentimentalen Gründen dabei sein. So einen hatte meine Großmutter viele Jahre. Er ist ein Teil meiner Kindheitserinnerungen.

Juttas Technik-ABC geht am 26.04.2015 mit dem I weiter.

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Klick der Woche

In dieser Woche bin ich blogtechnisch wirklich zu nichts gekommen. Was bleibt, ist den Klick der Woche zu zeigen, den ich hier nun vielleicht regelmäßig einführen werde.

Kanaldeckel-GDR

Auf dem Deckel ist neben “Made in GDR” die Buchstabenkombination ed ko zu sehen. Dies steht für “Eisenhammer Dresden Kokillenguss”. Im VEB Eisenhammerwerk Dresden-Dölzschen wurden mit Hilfe einer großen, russischen Kokillengussanlage die Deckel für die DDR und einige Staaten des RGW hergestellt.

Kanaldeckel waren nach TGL 22741/03 “Einsteigöffnungen und deren Abdeckungen in Bauwerken der unterirdischen Versorgungsnetze. Abdeckungen aus Gusseisen” genormt.

  • VEB – Volkseigener Betrieb
  • RGW – Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe
  • TGL – Technische Normen, Gütevorschriften und Lieferbedingungen.
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stolz

So breit habe ich heute gegrinst und mich mir Dir über Deine wirklich tolle Leistung gefreut. Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Verteidigung der Masterarbeit, liebes Töchterlein.

grins

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nun auch an Lampen…

für Frau Waldspecht am Osterwochenende in  Mielno auf den Chip gebannt:

Mielno_1 Mielno_2

Der Ort wird mir gewiss in Erinnerung bleiben. Dort ließ ich meine große Kamera aus Versehen von der Schulter auf das Verbundsteinpflaster des Gehwegs fallen. Mein Schrecken war riesengroß.  Wie es scheint, hatte ich Glück: Nur die Objektivkappe trug eine Scharte davon.

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Ich hab den Frühling gesehen.

Die Sonne lockte mich heute in meinen Haus- und Hofgarten ;-) Gerne habe ich ein paar Impressionen mitgebracht:

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PICTURE MY DAY

picturemyday18Den heutigen Picture my Day – Tag organisiert  Leeri für uns. Das erste und bisher einzige Mal habe ich im Oktober 2014 mitgemacht.

Es gilt, einen Tag lang Bilder zu machen, die den Tagesablauf zeigen. Ein Sonnabend scheint sich dafür gut zu eignen, auch wenn ich heute nichts Spektakuläres geplant habe.

Der Tag startet im Bett mit einem leckeren Ceylon-Tee aus der momentanen Lieblingstasse, zubereitet vom besten Teekocher von allen.

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Nach dem Genuss – ich mag den schwarzen Tee besonders gerne mit Milch und Krustenkandis – hüpfe ich samt Smartphone in die Badewanne. Ich tauche ein, das Smartphone besser nicht. Leider schäumt unser aktueller Badezusatz irgendwie nicht. Der darf also nicht wieder ins Haus.  Die Zeit im warmen Wasser genieße ich und gucke mich bei Instagram nach #pmdd18 um.  Klasse, auf was für Ideen einige Mitstreiter des Picture my Day so kommen.

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Auf dem Weg zum Auto nehme ich noch schnell die Tageszeitung aus dem Briefkasten.

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Dann wird es Zeit, dem örtlichen Recyclinghof einen Besuch abzustatten. Seit ein paar Tagen besitzen wir eine schnieke neue Mikrowelle. Die alte hat nach vielen treuen Jahren ihren Geist aufgegeben und wird nun entsorgt. Gute Gelegenheit, sich auch vom Sitzsack zu trennen. Er erwies sich als Staubfänger und nicht als gemütliche Leseoase. Fort damit.

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Von der Aktion “Arbeitszimmer” sind noch ein paar Bücher übrig, die ich schon für das Bookcrossing registrierte. Nun bringe ich sie in den nahe gelegenen öffentlichen Bücherschrank.

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Als ich die Bücher in die Regale stelle, bemerke ich, dass das Brillenglas irgendwie komisch ist. Und siehe da: Ich habe eine Schraube locker. Oh, ich habe sie nicht nur locker, sondern bereits verloren. :-(  Also beschließe ich, den Einkauf mit einem Gang zum Optiker zu verbinden.

Doch zunächst braucht das silberne Schnuckelchen neues Kraftgemisch im Tank

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und ein bisschen Außenhautpflege ist auch mehr als angesagt.

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Dann bringe ich erst das Nasenfahrrad zur Reparatur, zwei Frühlingswichtelpäckchen zur Post

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und den obligatorischen Wochenendeinkauf hinter mich. Davon ein Bild zu machen, verpeile ich irgendwie völlig.  Während ich den ersten frischen Spargel des Jahres erstehe und weiter durch die Gänge schleiche, wird Timo gesucht. Ein drei Jahre alter Junge.  Die Durchsagen kommen mehrfach. Anscheinend findet man ihn nicht. Ich mag mir die Panik der Eltern nicht vorstellen. Dann kommt die Nachricht: “Ein Dankeschön an alle Kunden. Der Junge wurde gefunden.”  Irgendjemand ruft “Yeah!!!” und klatscht. Das steckt an. Etliche machen spontan mit. Mir gefällt diese fröhliche Art der Anteilnahme.

Die tonarischen Köpfe benötigen dringend neue Kissen…  Ich entscheide mich für den Ergomaster und frage mich, ob es eine Frage des Alters ist, dass mich das Wort OMA darin förmlich anspringt ;-)

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Meine Brille kann ich nun auch abholen. Der Service ging schnell, das Problem wurde behoben. Kostenlos sogar und inklusive Reinigung. Ich lasse einen kleinen Obolus in der Kaffeekasse und freue mich über die schnelle Hilfe.

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Nachdem die Einkäufe ausgepackt sind, gucke ich dem besten Crockpotkocher von allen bei den Vorbereitungen für morgen über die Schulter.

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Dann ist erst mal Pause. Zeit, die ersten Bilder in den Blog einzustellen und ein bisschen bei den anderen stöbern zu gehen.

Während mich die Faulheit packt, zaubert der beste aller Essenzubereiter ein super leckeres Mittagessen/Abendbrot. Quietschfrischer Beelitzer Spargel mit Kalbsschnitzel. Hm.

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Beim Heraustragen des Mülls fällt noch einmal ein Blick in den Briefkasten. Ich habe Post und erhalten ein online geordertes T-Shirt, das ich verschenken möchte, bin nun aber irritiert, weil es in Damen-M sehr, sehr schmal ausfällt. Drückt bitte  die Daumen, dass es dennoch passt.

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Ein bisschen wird noch gehaushaltet. Wäsche auf, Wäsche ab. Die Waschelse bekommt einen Job und ich?  Ich gucke in die Tageszeitung und staune, dass diese unsäglichen Selfie-Sticks in Berlin (und andernorts) in Museen verboten werden (sollen).  Das finde ich ein bisschen viel an Reglementierung. Andererseits hat man mir auf dem Empire State Building sogar mein klitzekleines Mini-Stative (Gorillapod) abgenommen.

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Ich gönne mir noch ein paar Knäckebrot-Knusperflocken. Dann klingt gleich der Tag bei Tagesschau, Samstagskrimi und einem gepflegten Whisky aus…

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mein erster Islandkrimi

menschensöhne… und zugleich mein erstes Buch, das ich beim Bookcrossing gefangen habe.

“Menschensöhne: Erlendur Sveinssons 1. Fall” von Arnaldur Indriðason ist 2005 im Verlag Bastei Lübbe erschienen und liegt nun auf meinem Stapel ungelesener Bücher.  Da ich für Daggis Buch-Challenge 2015  noch den Punkt 18 “ein Buch aus dem Verlag Bastei Lübbe” erledigen möchte, kommt mir das Taschenbuch gerade recht.  

Island, eine friedliche Insel im Nordatlantik? Mitnichten. Ein pensionierter Lehrer wird in der Innenstadt von Reykjavík brutal ermordet. Zur gleichen Zeit begeht einer seiner ehemaligen Schüler in der psychiatrischen Klinik Selbstmord. Dass ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen besteht, findet als Erster der jüngere Bruder des Selbstmörders heraus. Erlendur und seine Kollegen von der Kripo Reykjavík schalten sich ein …

Ein spannender Krimi. Die Story, in der – igitt – Lebertrankügelchen eine ganz besondere Rolle spielt, hielt mich von Anfang bis Ende im Bann. Auch, weil die Lösung nicht über Kombinationsgabe im Laufe der Handlung bereits spürbar war. Kommissar Erlendur Sveinsson ermittelt hier in seinem ersten Fall, aber leider wurde ich weder mit ihm noch mit seinem Kollegen Sigurður Óli richtig warm.  Sie wirken ein wenig farblos, fast unscheinbar und nur wie Randfiguren, denen der Buchhändler Pálmi, Bruder des Selbstmörders den Schneid abkauft.  Vermutlich werde ich dennoch zu einem der weiteren Bände greifen, denn die Rezensionen der Folgebände lesen sich spannend und vielleicht gewinnen die Kriminalisten ja auch noch ein bisschen an Profil.

Möchte es jemand von Euch lesen? Ich verschicke es gerne weiter.

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sportlicher Geburtstagsgruß

“Bring mir doch bitte aus Neuseeland ein Bild von einem Rugby-Stadion mit.” schrieb sie.  Okay, nichts leichter als das, dachte ich. Kann ja im Mutterland der berühmten All Blacks nicht soooo schwer sein. Und dann? Wir waren schon fast drei Wochen unterwegs, hatten inzwischen die Südinsel erreicht und nichts war zu entdecken, was nach einer solchen Spielstätte aussah.  Hm. “Ich finde irgendwie keines.” maulte mailte ich verzweifelt. “Du musst was suchen, was wie ein Fußballstadion ausschaut, aber komische Tore hat.”

Damit war der Bann gebrochen. Und so schenke ich Inch zu ihrem heutigen Geburtstag diese Bilder aus Murchison, einem Örtchen mit rund 500 Einwohnern  in der Region Tasman. Happy Birthday to you.

Rugby_1 Rugby_2(Menschen- und Spielerleer allerdings. Drei Tage vor Weihnachten ist wohl keine Saison.)

Rugby_3

 21.12.2014

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