Süßes oder Saures?

Heute gilt´s.

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Anpfiff in einer Stunde, um 21.00 Uhr unserer Ortszeit. Die Schland-Eule sitzt bereit. Nachdem Frau Tonari das legendäre 7:1 im Halbfinale gegen die Brasilianer verschlafen hat und auch die vielen Böller sie nicht wecken konnten, hockt sie nun knallwach vor der heimischen Glotze. Dass da draußen gerade der Himmel weint und der Donner grummelt, ist hoffentlich kein böses Omen.

Zum Glück kommentiert der Herr Bartels das Spiel im Maracanã-Stadion. Der Herr Rethy mit seiner eigentümlichen Rethythorik geht mir ziemlich schnell auf die Nerven.

Neuer – Lahm, Boateng, Hummels, Höwedes – Khedira (schwächelt wadentechnisch in letzter Minute) Kramer, Schweinsteiger, Kroos –  Müller, Klose, Özil -> Los Jungs!!!

Di Maria spielt heute bei den Argentiniern nicht mit. Gut so, denn ich bin immer ganz irritiert, wenn di(e) Maria auf dem Platz was macht, der Kommentator das auch ansagt und ich spontan an ein Fußballmädel denke.

Oh, die Bundesmuddi hat eine Schlandhandtasche in Fußballform. Das wird bestimmt der Modehit der Saison.

Huch, die Deutschen bilden in der dritten Minute eine kleine Arbeitsgruppe um den Freistoßpunkt, führen schlecht aus und ernten ´nen Konter.

Der Herr Tonari hat eben für mich eine blaue Flasche Prosecco geköpft. Ich hoffe, es hilft gegen die im gleichen Blau spielenden Südamerikaner.

Der Ball heißt Brazuca, wiegt 430 Gramm und hat einen Umfang von 69 Zentimetern. Ich mag ja so Statistiken ;-)

20. Minute – Hallo wach!  Herr Kroos scheint gerade einen Blackout gehabt zu haben.  Unnötig blödes Rückspiel auf Herrn Neuer. Puh, das ging ja noch mal gut.

28. Minute und es gibt Gelb für den Schweini. Taktisches Trikotzupfen ist doof, wenn man erwischt wird.

29. Minute “Bleiben sie ruhig zu Hause”, sagt Herr Bartels. Abseits.  KEIN Tor für Argentinien.

30. Minute – Herr Kramer ist nach diversen argentinischen Härteattacken so offensichtlich verschleudertraumat angeschlagen, dass man ihn gegen Herrn Schürrle auswechselt.

Herr Hoewedes ist ganz neidisch auf Schweinis Gelb und hat es nun auch ganz für sich alleine gesehen.

Oh, man. Gut, dass ich meine Nervosität in die Tastatur umlenken kann. Das Ding ist noch lange, lange nicht in trockenen Tüchern, auch wenn Herr Müller gerade wieder einen tollen Angriff hingelegt hat.

39. Minute – Herr Boateng gibt ´nen guten Torwart, nachdem Herr Messi die Murmel schon an Herrn Neuer vorbei hatte. Danke.

Nun hat Herr Neuer es am linken Knie. Büdde, büdde, lieber Fußballgott, lass Pause werden und alle wieder zu sich kommen.

Neiiiiiin, der Pfosten ist in der ersten Minute der Nachspielzeit ein Argentinier. Herr Hoewedes hat leider kein Kopfballglück.

Pause. Jetzt arbeiten alle am Pinkelpeak ;-)

Kann mir mal jemand verraten, warum draußen die ersten Böller gezündet werden? Fußballhasser?

Darf ich verraten, dass vor lauter Spannung mein Prosecco lauwarm geworden ist und viele, viele Luftbläschen verloren hat?

Weiter geht´s. Herr Tonari strahlt mich an und sagt “Nicht so sorgenvoll gucken”.

Messi, Messi, Messsiiiiiieeeeeee – knapp daneben. Uff.

10 Kilometer läuft so ein Spieler im Durchschnitt pro Spiel und verbraucht dabei  bis zu 1300 kcal. Dabei liegt seine Herzfrequenz bei 160 bis 170 Schlägen pro Minute. Ich mag solche Statistiken, möchte meinen Puls in der Couchecke aber gerade lieber nicht messen.

Herr Neuer, Herr Neuer, die Abwehr war ein wenig überzogen. Faustball ist ´ne andere Liga. Herr Higuain tut sich schwer, die Entschuldigung anzunehmen. Kann ich verstehen.

Man, ist das spannend. Die schenken sich nichts auf dem Platz und ich sehe keine deutsche Überlegenheit, von der in den letzten Tagen immer die Rede war.  60 Minuten sind um. Noch immer ist kein Tor gefallen.

Die argentinischen Jungs finden es doof, wenn nur die Deutschen farbige Karten gezeigt bekommen. Nun haben sie in einer Minute das Defizit aufgeholt.  Es steht 2:2 in Gelb.

Ob ich schon mal Zähneputzen gehe?  Bei Frau Landgeflüster hilft das manchmal.

Warten auf den einen genialen Moment? Ja, soooo kann man das auch nennen, Herr Bartels. Ich herzkaspere hier gleich.

Und die Grasflecken gehen bestimmt auch nie wieder aus den weißen Trikots.

Ecke. Ecke. Wieder nüscht. Noch zehn Minuten reguläre Spielzeit.

Hey, sie haben einen Flitzer im Spiel.  Die Regie zeigt aber nix.

Noch 5 Minuten und Herr Götze darf nun auch gleich mitspielen.  Leider muss der Miro Klose dafür vom Platz. Das finde ich so, so schade. Hätte ihm (und seinem Zitat! “Kadaver” *zwinker*) noch ein Törchen gegönnt. Und draußen knallen die Sympathieböller.

Es könnte Verlängerung geben. Menno, ich muss morgen zeitig ins Büro. Der Wecker klingelt um kurz vor 6 Uhr.

Durchatmen.  Mir ist schlecht.

2 x 15 Minuten Verlängerung.  Und hihi, der Herr Bartels ruft in der kleinen Pause zum Rudelpinkeln auf ;-)

Wie gut, dass es keinen Adrenalin-Schnelltest gibt. Das Ergebnis läge bei mir vermutlich gerade im nicht mehr messbaren Bereich oberhalb der Skala  ;-)

Herr Tonari freut sich über das spannende Spiel und ich melde Herzrasen aus der Sofaecke.  Übrigens sieht man den Fans im Publikum auf beiden Seiten auch echten Stress an.

“Schatz, kann ich dich irgendwie entspannen?” (Szenen einer Ehe.) Ist ein blauer Spieler am Ball, vergesse ich glatt Luft zu holen.

Halbzeit in der Verlängerung. Frau Tonari kühlt ihre Nerven mit einer Frischluftzufuhr auf dem Balkon ab.

Merkt ihr, dass ich seit Beginn der Verlängerung mehr über meine Befindlichkeiten schreibe als über die Dinge und Krämpfe und das Leiden auf dem Platz?  Aus Gründen… Sie rennen Sturm auf das argentinische Tor und es passt einfach nix rein.

Und nun hat Auguero den Schweini auch noch blutig gehauen. Wow, und gleich ist er wieder auf dem Platz, der Herr Schweinsteiger. Das nenn ich doch mal Härte.  Respekt. Respekt.

113. Minute Und jaaaaaaaaaaaaaaaaaah. Herr Götze, der macht´s.  Und nun ist draußen die Hölle los. Silvester pur.

Herr Bartels halten Sie bitte, bitte den Schnabel, was einen Weltmeisterempfang in Berlin auf der Fanmeile betrifft. Das kann echt Unglück bringen…

Noch eine Minute und Herr Mertesacker darf für Herrn Özil aufs Feld.

Zwei Minuten Nachspielzeit. Und die argentinischen Fans haben Tränen in den Augen.  Freistoß für Argentinien  bzw. Herrn Messi und alles hält die Luft an.  Puh, drüber, drüber, drüber.

Aus. Aus. Das Spiel ist aus. Deutschland ist Weltmeister. Yeah!!! Herzlichen Glückwunsch zum vierten Stern.

WM_Balkonblick

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STORY-PICS 2014 (28)

In der vergangenen Woche habe ich Euch mit in die Kanalisation genommen. Dazu passend zeige ich heute einen schmucken Schachtdeckel.

Auf unserem Berliner Exemplar ist nicht, wie in vielen anderen Städten üblich, das Stadtwappen zu sehen. Seit 2006 tummeln sich auf dem Kanaldeckel diverse Sehenswürdigkeiten: das Brandenburger Tor, die Goldelse Siegessäule, das Bundeskanzleramt, das Marathontor des Olympiastadions, die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, der Reichstag und nicht zuletzt der Fernsehturm. Entworfen wurde der Hingucker vom Produktdesigner Marcus Botsch (1961-2012).

Die Variante auf dem Foto ist eine, aus Sicherheitsgründen verschließbare Sonderausführung, die ich in der Nähe des Bundeskanzleramtes entdeckte.

Kanaldeckel_Berlin

Bisher erschienene Worte:

Wasserhahn, Trinkwasser, Hydrant, Rohr(e), Brunnen, Wasserturm, Wasserzähler, Wasserflasche, Schacht, Baustelle, fließen, Wasserfilter, Eimerkette, pumpen,
Wasser marsch!, waschen, sprudeln, Tropfen, nass, Wasserwerk, TrinkbrunnenRegen, feucht, gießentrinken, Talsperre, Kanalisation, Schachtdeckel

Was soll das? 

Bei Sandra startete im Januar ein tolles Blogexperiment. Wie es funktioniert und was dabei die Aufgabe der TeilnehmerInnen ist, erklärt sie auf ihrer Seite selbst am besten. Seither habe ich jeweils sonntags mindestens ein Foto gezeigt, das mein gewähltes Wort symbolisiert. Dafür gibt es nicht nur eine 5-Cent-Spende an die Adra-Stiftung, sondern am Ende des Jahres eine ganz persönliche Geschichte, die aus meinen bildgewordenene Wörtern geschrieben wird. Eine klasse Idee, die mitzumachen mich reizt(e). Die Teilnehmerliste ist -> hier <- zu finden.

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tomatig (2)

Wie geht es den inzwischen bei uns auf dem Balkon heimischen Tomatenpflanzen des Herrn Ackerbau?

tomatig_1
tomatig_2

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Fassadengestaltung

der etwas frecheren Art.
gefensterlt

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STORY-PICS 2014 (27)

Für die Story-Pics bin ich in die Unterwelt abgestiegen. Gestern nutzte ich den “Tag des offenen Kanals”, um ein paar Fotos für mein heutiges Wort zu machen.

Wasser im Kanal erforderte den Einsatz von Gummistiefeln. Davon standen glücklicherweise etliche bereit, denn in der Einladung war nur von festem Schuhwerk die Rede gewesen. Das erwies sich vor Ort leider nicht als ausreichend. Ich hoffe, der Herr mit der Größe 50 hat noch  ein paar passende Treter gefunden.

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Noch schnell einen Helm aufsetzen. Dann stiegen wir auch schon unter fachkundiger Führung in kleinen Gruppen rund 11 Meter in die Tiefe ab. Hierfür konnten wir glücklicherweise eine enge, steinerne Wendeltreppe nutzen und mussten nicht mit Hilfe von Steigeisen in die Kanalisation klettern.

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Der Regenwasserkanal wurde zwischen 1906 und 1911 errichtet. Er ist in diesem Abschnitt rund 4 Meter breit und 3 Meter hoch. Angesichts der sommerlichen Temperaturen, die draußen herrschten, ist es unten angenehm kühl.

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Am Ein-und Ausstieg standen  jeweils große Scheinwerfer. Nur so war es möglich, einen Eindruck vom imposanten Bauwerk zu bekommen und verwertbare Bilder zu machen.

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Die mitgenommene Taschenlampe nützte auch, um mal hinter der Gruppe zurückbleiben zu können die Kanalsohle zu knipsen. Das klare Wasser stammt aus dem Zufluss von Drainagen. Es war übrigens nicht eklig dort unten, denn die Mitarbeiter der Berliner Wasserbetriebe haben im Vorfeld natürlich gründlich geputzt ;-)

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Rund 270 Meter spazierten wir durch den gemauerten Kanal unter der Straße “Prenzlauer Berg”. Ich kam mir vor, wie eine Kleindarstellerin in “Der dritte Mann”. Nur lieferten wir uns natürlich keine Verfolgungsjagd in der Kanalisation.

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Ich freue mich sehr, dass auch das Wetter mitgespielt hat. Wenn es regnet, müssen solche Besichtigungen natürlich ausfallen.

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Eine wunderbare Idee war es, eine Kopie des wirklich uralten Längsschnittes durch diesen Regenüberlaufkanal zu zeigen. Ich hab ein Faible für solch alte Bauzeichnungen.

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Bisher erschienene Worte:

Wasserhahn, Trinkwasser, Hydrant, Rohr(e), Brunnen, Wasserturm, Wasserzähler, Wasserflasche, Schacht, Baustelle, fließen, Wasserfilter, Eimerkette, pumpen,
Wasser marsch!, waschen, sprudeln, Tropfen, nass, Wasserwerk, TrinkbrunnenRegen, feucht, gießentrinken, Talsperre, Kanalisation 

Was soll das? 

Bei Sandra startete im Januar ein tolles Blogexperiment. Wie es funktioniert und was dabei die Aufgabe der TeilnehmerInnen ist, erklärt sie auf ihrer Seite selbst am besten. Seither versuche ich jeweils sonntags ein Foto zu zeigen, das mein gewähltes Wort symbolisiert. Dafür gibt es nicht nur eine 5-Cent-Spende an die Adra-Stiftung, sondern am Ende des Jahres eine ganz persönliche Geschichte, die aus meinen bildgewordenene Wörtern geschrieben wird. Eine klasse Idee, die mitzumachen mich reizt. Die Teilnehmerliste ist -> hier <- zu finden.

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Picobellersdorf

picobellersdorf

Ich bin immer schwer begeistert von den witzig gestalteten Abfallsammelbehältern unserer Stadtreinigung. Heute entdeckte ich ein neues Exemplar. Picobellersdorf in Hellersdorf.

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DSDF

Deutschland sucht den …
Fußballgott

Wer wird es heute im Viertelfinale gegen Frankreich?

13. Minute -> 1:0 Mats Hummels

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im Schlepptau

schwanenkinder

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I see faces

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für Rosenruthie im Currywurstimbiss entdeckt

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Müllert es heute?

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Vier Tore hat bei dieser WM er bisher schon geschossen. Ich bin hundemüde, aber gespannt, ob es gleich in der Begegnung gegen Algerien weiter müllert. Und ich ahne, es hat keinen Sinn ins Bett zugehen, wenn ich bei jedem Tor der Deutschen vor lauter Böllerei gleich wieder aus selbigem falle. Hoffentlich schießen uns die Jogi-Jungs ins Viertelfinale.

Eine schöne Fußballnacht wünsche ich.

25 Minuten sind gespielt. Blütenweiße deutsche Jungs sehen wirklich nicht gut aus gegen grasgrüne Algerier.  Es ist eher Glück für uns, dass es noch 0:0 steht.

Ratlosigkeit macht sich nach einer halben Stunde breit. Pfiffe auch.

40. Minute, kleine Chance vergeigt vergötzt und der Herr Löw köchelt am Spielfeldrand so vor sich her. Er saugt quasi die Minuten bis zum erlösenden Halbzeitpfiff aus seiner Uhr. Der Rest der Manschaft dümpelt…

Halbzeitpause. Besser ist es. Und nun folgt hoffentlich eine Ansage, die sich gewaschen hat.

Der Kommentator Herr Rethy empfiehlt fachmännisch, die Statik des Spiels für die 2. Halbzeit zu verändern. Nee, ne?  Statik? Ich würde empfehlen, an der Dynamik zu arbeiten… Laie, ich.

Selbst Frau Slomka wünscht sich, dass das Spiel dringend schöner wird. Herr Kleber schweigt schmunzelnd. Und Herr Kahn, der alte Torwartfuchs sagt, Herr Neuer spielt Harakiri. Finde ich auch, wenn er immer faustet und bis zur Mittellinie mitkämpft und den besten Verteidiger gibt.

So, nun aber.  Herr Götze ist raus, Herr Schürrle drin.

Wo bleibt die Dominanz, von der die Rede war? Und wo ist eigentlich der Herr Klose?

Herr Rethy ist ein Klugscheißer.  “Endlich mal ein Spiel, bei dem man nicht über die Temperaturen reden muss.” Tzztzztzz, wenn einem sonst nix einfällt… Ach ja,  und “Ballkontrolle ist das A und O”.

60. Minute – Ecke – nützt aber nix.

Oha, jetzt bring der Herr Rethy den Ramadan ist Spiel. Man hat extra einen Imam eingeflogen. Die algerischen Spieler durften abgesegnet in der Halbzeitpause essen und trinken.  Von Suppenkoma ist trotzdem nichts zu spüren ;-)

Wer hat eigentlich das Outfit der Schiris designt? Was soll der hässliche schwarze Streifen in der Mitte des gelben Shirts?

Herr Mustafi hopst in der 70.Minute vom Feld. Erledigt ohne Fremdeinwirkung. Herr Khedira darf nun mitspielen.

Ich hänge durch. Das Spiel tut es eigentlich auch.

Der Ball ist kaputt.  Khedira hat in der 77. Minute den Brazuca kaputt getreten.

Es müllert heute einfach nicht. Und leider hat es eben auch nicht geschweinsteigert.

Noch 10 Minuten reguläre Spielzeit. Und nun hätte es eben doch fast gemüllert. Und gleich noch einmal.  2 Minuten, zwei Chancen, ein Müller.  Geht doch.

“Wenn er einen von diesen beiden gemacht hätte. Thomas Müller.” sagt Herr Rethy.  “Hätte der Hund nicht … , hätte er den Hasen gehabt.” sagt Frau Tonari.

87. Minute – Die unsrigen Freistöße sehen ein wenig vertänzelt aus, finde ich.

4 Minuten Nachspielzeit.

0:0 und nun ist die Verlängerung ist unvermeidlich. Manno, ich muss eigentlich ins Bett. Morgen wird es ein langer Tag, mit einem abendlichen Besuch der Evidence-Ausstellung des Herrn Ai Weiwei  im Martin-Gropius-Bau.

Wenn ich wüsste, dass es der deutschen Mannschaft hilft, würde ich ja jetzt “Gute Nacht!” sagen.

Tooooooooooor. Herr Schürrle trifft. 92. Minute. Und vorbereitend wurde natürlich gemüllert.  Puuuuhhh, ich sollte immer mal damit drohen, den Federball zu besuchen.

100 Minuten sind vorbei. So ganz ungefährlich sind die Algerier immer noch nicht. Hallo-Wach-Ruf für die Jogi-Jungs vorm eigenen Tor.  Allerdings:  26 zu 8 das bisherige Torschussverhältnis, der 22. war drin ;-)

Eine Minute Nachspielzeit in der ersten Hälfte der Verlängerung.  Und ich schärfe schon mal die Streichhölzer für meine Augen und den morgigen heutigen Tag  ;-)

So, nun gilt es. Eine Viertelstunde noch und wenn das nicht reicht, dann geht es ins Elfmeterschießen.

Minute 108 – Der Schweini gibt auf, muss aufgeben und nun darf Herr Kramer mitspielen.

Noch 5 Minuten. Ein Laubfrosch liegt im Strafraum. Sonst passiert nicht viel.

Minute 117 – Fast hätte es gemüllert, aber leider nur fast.  Und dann rettet Boateng sauber auf der anderen Seite.

Tooooooor –  Özil trifft in der 118. Minute zum 2:0.  Super. Das war es. Die zwei Minuten Nachspielzeit  sollten machbar sein. Was für ein Nervenkrieg.

Tooooooor. Nur noch 2:1, denn auch die Algerier bekommen das Runde ins Eckige. Abdelmoumen Djabou heißt der Torschütze.

Aus, aus, das Spiel ist aus.  Zitterparty.

Ich glaube, ich bin zu aufgewühlt, um gleich pennen zu können…

Viertelfinale gegen Frankreich. Ey, da müssen die Jogi-Boys aber noch ´ne Schippe drauf legen.

Oho, oho, der Herr Mertesacker geht den Reporter bei seinen Fragen gerade ziemlich an? “Was wollen sie denn jetzt von mir?”  Ziemlich angegangen, der Junge.  Bei Frauen würde man jetzt sagen, sie seien zickig ;-)

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