History

kleine Bloggeschichte

Das Blog nie werde ich mich daran gewöhnen, dass es nicht der Blog heißt startete im Juli/August 2008 unter dem Namen “Sushi meets Boulette”. Darin gab es zwei Hauptakteure:

Boulette

Bou|lẹt|te [bu…]: Bulette.
Bu|let|te, die; -, -n [frz. boulette, Vkl. von: boule]

Bedeutungen:
[1] überregional verbreitet: Frikadelle
[2] ironisch, scherzhaft, beleidigend: Bewohner oder Bewohnerin Berlins, Fahrer von Kfz. mit Berliner Kennzeichen B (B wie Bulette)

Familie Boulette kommt also aus Berlin und hat sich von  Ende September 2008 bis Ende Juni 2009 auf das Abenteuer eingelassen, für neun Monate eine Austauschschülerin aus Japan aufzunehmen. Das Blog sollte von den Alltäglichkeiten, Besonderheiten, Hoffnungen und Freuden aber auch von eventuellen Enttäuschungen berichten, die eine solche Gastaufnahme mit sich bringt.

Hier bloggt die Gastmutter und nennt sich Tonari.  Tonari ist japanisch und heißt so viel wie Nachbar(in).

Sushi

Marina, unsere japanische Gasttochter, kommt aus einer Stadt in der Nähe von Nagoya. Vermittelt wurde sie über die Austauschorganisation Open Door International. Als sie anreiste, war sie 16 Jahre alt, hat aber ihren 17. Geburtstag mit uns gefeiert.

¿ ¿ ¿

Ende Juni 2009 ist unsere Gasttochter wieder in ihr Heimatland zurück gekehrt. Und so stellte sich die Frage, ob das Blog weitergeführt oder beendet werden sollte.

¿ ¿ ¿

Am 25. Juli 2009 hat sich konsequenterweise der Titel geändert. “Tonari kann´s nicht lassen” passt ganz gut dazu, dass ich mir das Bloggen eben doch nicht ganz abgewöhnen kann.

¿ ¿ ¿

Und weil ich zunehmend in Bloghausen Frau Tonari genannt wurde, hab ich irgendwann im Laufe des Jahres 2010 meinen Blog auch so genannt.

17 Antworten zu History

  1. Andrea schreibt:

    aha, dich hat es also auch gepackt ;-)

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  2. brummkreisel schreibt:

    Schön, dass du bei mir eine Nachricht hinterlassen hast. Ja, es war nicht einfach Aupair in Japan zu werden, weil die das da einfach nicht kennen, aber wenn man weiß, wo man suchen muss und wer einem helfen kann, dann findet man gemischte Familien, denen das Aupair-Dasein bekannt ist, und dann findet man wie ich auch eine Familie, die so super nett ist, dass man gar nicht mehr nach Hause zurück will. :-)

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  3. hochhaushex schreibt:

    Eine sehr schöne Motivation zum Bloggen. Und besser als jedes Fotoalbum – für danach. :)

    Liest die Gasttochter denn auch hier mit?

    Ich schau mich mal ein bisschen neugierig um und bestimmt öfter hier vorbei. – Kecker Blogname übrigens. ;) Danke fürs Teilhaben-Lassen – und fürs Verlinken.

    Habt eine schöne Zeit miteinander.
    Herzliche Grüße von um die Ecke.
    Die Hex’

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  4. tonari schreibt:

    @ brummkreisel
    Ich glaube, dass man aupair in Jpan zwar kennt, aber es aus mehreren Gründen nicht sehr verbreitet ist, z.B.
    a) beengte Wohnverhältnisse
    b) man vertraut schon besten Freunden die eigenen Kinder nur ungerne an und wie soll das dann erst mit Fremden gehen
    Aber ich freue mich für jede, die es schafft und gucke immer mal wieder vorbei

    @ hochaushex
    Marina kennt den Blog, aber ihr Deutsch reicht momentan noch nicht, um alles zu verstehen. Ich denke auch, dass sie nach dem Austauschjahr mehr davon haben wird ;-)

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  5. miki schreibt:

    Hallo,
    schön, dass mal eine Gastmutter bloggt, nicht immer “nur” die Gastschüler für die Daheimgebliebenen! Ich finds toll, wenn eine Familie einen Gastschüler aufnimmt. Ich war ein Schuljahr in den USA (wo ich dann ein Jahr japanisch lernte übrigens), und es war eine Super-Erfahrung. An dieser Stelle also einfach mal ein “Danke” an alle Gasteltern!! :-)
    Viele Grüße
    Miki

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  6. tonari schreibt:

    Hallo Miki,

    ja, das ATJ ist für uns auch eine ganz tolle Erfahrung. Plötzlich denkt man über die eigene Kultur viel intensiver nach, schaut mir anderen Augen drauf, hinterfragt mehr und setzt sich anders damit auseinander.
    Mal abgesehen davon, dass wir auch noch jede Menge über das Land unserer “Tochter auf Zeit” dazu lernen. Da rücken Kulturen zusammen…

    LG
    tonari

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  7. ehefrau schreibt:

    ui, spannend hier und vielen dank für die aufnahme in die blogroll! :)

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  8. chinomso schreibt:

    Das ist auch gut so. Mensch, ich hatte dich gerade erst gefunden und beinahe wärst du wieder weg gewesen?

    Je mehr ich lese, desto mehr Parallelen sehe ich.

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  9. Frau W. schreibt:

    Ich sage immer noch DER Blog. Denn DER Duden sagt, dass beides geht. DAS und DER.

    Guckst du:

    Blọg, das, auch: der; -s, -s [engl. blog, gek. aus: weblog, Weblog] (EDV Jargon): Weblog.

    Herzliche Güsse :-)

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  10. theomix schreibt:

    Ich sag auch der blog. Sogar im Untertitel. (Und wenn es sein muss, sag ich auch “das untertitel” ;) )

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  11. Agnes schreibt:

    Zu Deinem ersten Satz, lt. Duden ist sowohl der wie auch das Blog richtig.
    Ich sage und schreibe seither der Blog.
    Mir egal ob die anderen denken ich wüßte es nicht besser, wenn Herr Duden es sagt, dann … ;-)
    LG
    Agnes

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  12. Pingback: Geschenke - Mixtur von Lu

  13. hafensonne schreibt:

    Liebe Frau Tonari, es war langsam wirklich überfällig, aber ich habe Sie nun, als Verweis auf meine alte Heimat, in meine blogroll aufgenommen. Wir sind ja sozusagen gegenseitig Botschafterinnen aus unseren alten Heimaten…

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  14. notiznagel schreibt:

    Grüezi, ich komm mal ein Stück mit in die Zukunft.
    Gestatten, Müller mein Name, bitte nicht verwechseln mit Meier.

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  15. Myriade schreibt:

    Ja genau, bei mir heißt das auch “der blog”. Einen schönen Abend wünsche ich einmal und freue mich darauf dieseN blog zu erkunden. Menschen, die eine Gasttochter aus einer sehr fremden Kultur aufnehmen, müssen offen und flexibel sein und schreiben mit hoher Wahrscheinlichkeit interessante blogs :)

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