Tür der S-Klasse

Wer sagt eigentlich, dass es nur Haustüren sein sollen, die wir dem Kalle am Donnerstag präsentieren?

Als ich am vergangenen Sonnabend den “Tag der offenen Tore” der S-Bahn-Werkstatt in Schöneweide besuchte, wollte diese, inzwischen historische Zugtür unbedingt digital mit und im Projekt gezeigt werden.  Nicht, dass sie besonders schön wäre, aber bei so diesem und jenem Berliner werden jetzt bestimmt Erinnerungen wach…

Nix mit Knopfdruck und vollautomatisch. Hier brauchte man Muckis und ´nen kräftigen Ruck.

Das Streckennetz der Deutschen Reichsbahn kennt noch Westberlin und die Hauptstadt der DDR ;-)

Holzklasse Holzsitze statt Polster. Neonlicht gab es auch nicht, aber ich mochte diese alte Baureihe.

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13 Antworten zu Tür der S-Klasse

  1. monisertel schreibt:

    Ganz herrlich, das sieht wirklich sehr, sehr nostalgisch aus. Und sowas von solide und robust!!!!
    Ich denke mal, es können Türen jeglicher Art sein!
    Liebe Grüße
    moni

  2. shabbaton schreibt:

    zum Ansehen ist es schoen, es ist die Frage wie bequem man damals auf diesen Sitzen spazieren fuhr. Alles Liebe

    • tonari schreibt:

      Ich finde, es passte besser, auch wenn es nicht ganz so weich ist.
      Irgendwie nahmen nähmlich die Holzsitze die Duftnote des “Vorsitzenden” nicht so an.
      Das fällt mir insbesondere bei Bahnen mit längeren Strecken bzw. bei der Ringbahn so auf. Da riecht es leider mehr als einmal deutlich nach Urin.

      • shabbaton schreibt:

        ich bin schon Ewigkeiten nicht mehr mit der Bahn gefahren, ich glaube, das letzte Mal war vor sehr sehr vielen Jahren von Muenchen nach Straubing mit Umsteigen

  3. Mathilda schreibt:

    Beeindruckende Fotos und auch ich bin fast nie Strassenbahn gefahren, immer nur in vollen Zügen :-D

  4. minibares schreibt:

    Oh, solche Holzklasse gab es auch früher in den Straßenbahnen bei uns hier im Ruhrgebiet. Daran kann ich mich noch erinnern, auch, dass die Türen in den Straßenbahnen oder auch Zügen echt mit Kraft – erst den Griff mit Power runter – dann mit voller Körperkraft nach draußen zu stoßen war.
    Danke für diesen Blick in alte Zeiten ♥

  5. Lucie schreibt:

    Die Holzbänke sehen ja richtig sauber und neu aus. Sind die “überholt” worden?
    Ich könnte mir vorstellen, dass in der heutigen ZEIT so einige Ritzereien zu finden wären! ;-)

    Klasse Beitrag zu dem Projekt!

    LG Lucie :-)

    • tonari schreibt:

      Ich denke schon, dass man dieses Exemplar ein wenig aufgehübscht hat.
      In Berlin gibt es einen Verein, der sich um historische S-Bahnen kümmert.

  6. Gedankenkruemel schreibt:

    Mich kannst du jedenfalls damit erfreuen.
    Diese Art Nostalgie von Tür-S-Klasse ist so richtig
    was mein herz erfreut.

    Die Holzbänke sind praktisch. Mag sein wenn man weit
    fahren muss bissel hart..

    Toller Beitrag zu diesen Projekt.

    Liebe Grüsse,Elke

  7. Claudia Sperlich schreibt:

    Die Holzsitze waren wirklich schön. Man saß gut darauf, und nebenbei waren sie viel sauberer – auf dem lackierten Holz tummelten sich nicht halb so viel Viecher, von deren Existenz ich lieber nichts wüßte, als in dem pupswarmen Plüsch.

  8. smultronella schreibt:

    Hach, wie schööön!
    Die Türen ließen sich während der Fahrt öffnen – jaja Mutti hatte es verboten, aber es war so schön, im Fahrtwind zu stehen.
    Die Holzbänke hab ich ganz und gar nicht als unbequem in Erinnerung. Die sind doch gut geformt. Außerdem ist man an denen im Sommer nicht festgeklebt.
    Und an die Fenster konnte (musste) man sich dranhängen, um sie zu öffnen.
    Danke für die schöne Erinnerung!

  9. luiselotte schreibt:

    Mit sowas fuhr ich jedes Wochenende von Passau nach Mühldorf von der Ausbildung heim! Drei stunden und das ohne WC….liebe Grüße, Luise

  10. kalle schreibt:

    Liebe Hauptstadttürenkorrespondentin,
    da hast du ein richtig tolles Türchen für das Projekt gefunden! Die “Holzklasse” kenne ich nur vom Film, aber ich finde sie optisch und praktisch sehr schön gestaltet – auch wenn sie auf Dauer etwas hart für unseren heutigen “zarten” Hinterteile wäre. Wer dort sitzen konnte, hatte genügend Kraft, um die Tür mit einem Klacks zu öffnen ;) .
    Danke für die besondere Tür, und dafür, überall ein Motiv zu finden! Die Türen müssen nicht schön sein, sondern sehenswert! Ich kann verstehen, wenn beim Anblick dieser Tür viele Erinnerungen wach werden…,
    liebe Grüssle Kalle

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