Die Berliner S-Bahn hatte vor ein paar Tagen Geburtstag. Am 8.8. wurde sie stolze 88 Jahre alt. Mit einem “Tag der offenen Tore” wurde im Werk Schöneweide kräftig gefeiert.
Da es in letzter Zeit nicht wirklich rund mit unserer Stadtbahn lief, war bot sich so eine gute Gelegenheit, das Image ein wenig aufzupolieren und interessierte Berliner und andere Fahrgäste über die Instandhaltung und Wartung zu informieren.
Die erste “elektrisierte” Fahrverbindung gab es 1924 übrigens zwischen Bernau und dem Stettiner Bahnhof (Nordbahnhof).
Also: Einsteigen bitte zur einer seltenen Sonderfahrt in die Hauptwerkstatt, dem früheren Reichsbahnausbesserungswerk.
Gut besucht…
Nach Herzenslust konnte man in der Werkstatthalle stöbern
und auch mal unter die Achsen kriechen.
Hier wurde S-Bahn doch glatt zur Schwebebahn. Okay, zugegeben: es ist wegen des Querträgers schwer zu erkennen. Imposant aber war es allemal.
Huch, der Leihbehälter ist ja glatt historisch zu nennen
Auf dem Gelände befindet sich ebenfalls ein Fahrsimulator für die neuen Züge. Ich glaube, die meistgestellte Frage an diesem Tage war, ob auch das Fallen von Personen ins Gleisbett geprobt wird. Nein. Erstens will man das nicht wirklich und zweitens lässt es die Personalvertretung nicht zu.
Die Besucher konnten auch in diverse Triebwagenstände gucken, aber das Hightlight schlechthin: einmal selbst eine S-Bahn fahren. Eine richtige, nicht nur als Computeranimation. Das war sehr verlockend für Frau Tonari. Die lange Schlange, die sich dafür gebildet hatte, war es dann aber nicht. Schade, vielleicht ergibt es sich ein anderes Mal.
Insgesamt fand ich, dass das Familienfest gelungen war und nach unbedingter Wiederholung schreit. Vielleicht lasse ich dann auch meinen Namen auf einen S-Bahn-Polsterbezug sticken, putze mich im Akkord einmal durch einen vermüllten Waggon oder lackiere Stromabnehmer.












Boah abgefahren. Wieso habe ich davon nichts mitbekommen? Das hätte ich mir gerne angesehen.
Doll.
Da liegt es nahe, den Namen zu ändern.
Da es keine Reichsbahn mehr gibt, kann man sie auch nicht ausbessern.
Das war sicher ein tolles Erlebnis, hätte mich auch interessiert. Interessante Bilder hast du mitgebracht. So ein Werk bekommt man icht alle Tage zu sehen.
“… putze mich im Akkord einmal durch einen vermüllten Waggon oder lackiere Stromabnehmer.” – baust du schon vor, falls du mal arbeitslos werden solltest oder in den Ruhestand gehst, damit du dich dann nicht langweilst????
Tolle Fotos!
Wir waren in diesem Jahr auch bei diversen “offenen Türen”
Aber so ein Event, das ist in jeder Hinsicht das Tollste.
Super Fotos, sogar VEB noch gefunden.
Bis der nächste Offene Tag kommt, wird wohl ne Weile vergehen.
Tja, heute ist der Tag des Mauerbaus, der 13. August 1961. Noch nicht einmal unsere Zeitung – außer unterm Datum, an dem Geschichte(n) passierten… – wurde nichts berichtet.
Cool…da kann es ja nur besser werden, mit der Berliner S-Bahn…
Eine S-Bahn fahren, jaaaa, das wär’ auch was für mich!
Vor einigen Wochen bin ich mal mit einem recht neuen Regionalzug nach Lindau gefahren, da war der Lokführerstand nur durch eine Glastüre abgegrenzt, da habe ich mir zusammen mit einigen kleinen Kiddies die Nase an der Scheibe platt gedrückt, um dem Lokführer über die Schulter zu sehen und die ungewohnte Perspektive genießen zu können.
Liebe Grüße!
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Spitze: die VEB-Box. Manches ist einfach nicht klein zu kriegen.
Ich bin mal bei so einem offenen Tag bei der BVG in der Müllerstraße mit dem Doppeldecker gefahren. Vielleicht ist das ja mal eine Alternative
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