Frau Landgeflüster bezeichnet das Örtchen gerne als Lieblingskleinstadt. Und ich muss sagen: Da ist was dran. Auch wenn wir – quasi auf der Durchreise – nicht allzu viel Zeit und entsprechend wenig gesehen haben. Grund genug, unbedingt noch einmal zurück zu kehren.
Während Herr Tonari ganz spontan nach der Parkplatzsuche einen Hairstylisten für die blitzschnelle 10-Minuten-Frisur enterte, ging Frau Tonari schon mal auf die Fotopirsch und wurde fündig
An dieser Stelle sei vom irritierten Gesicht der Friseuse berichtet, die die rückkehrende Frau Tonari nach eingefangenen, tollen Giebelmotiven befragte und zur Antwort bekam “Ich bin ganz begeistert von den Kanaldeckeln.”
Und nicht nur schicke Motivdeckel bietet Lüneburg seinen Besuchern, sondern auch einen superschnieken, neogotischen Wasserturm aus dem Jahre 1907. Allerdings gehören die Stadtplaner gründlich abgewatscht, die den öden Betonklotz von Parkhauseinfahrt unmittelbar daneben gestattet haben.
Empfangen wurden wir von einer Pumpe
Fahrstuhl-und-kurze-Wendeltreppe-sei-Dank kann man dann gegen einen geringen Obulus einen grandiosen Aus- und Rundumblick über das Örtchen und die weitere Umgebung genießen. Gorleben am Horizont
Der Kugelbehälter fasst 500 Kubikmeter, also 500.000 Liter. Unglaublich schön, ihn heute noch begehen zu können. Hach, die alten Stahlnieten.
55 Meter hoch ist der Turm und zum Glück steht er inzwischen unter Denkmalschutz. .
Unser Respekt gilt dem “Wasserturm Lüneburg e.V.”, der sich seit 1998 um den Erhalt des Wahrzeichens und technischen Denkmals kümmert und dem es gelang, anlässlich der EXPO 2000 dieses Kleinod der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen.
Ach ja, und heiraten kann man dort auch. Schade, dass wir es schon fast 28 Jahre sind






Ach, die Fotos gefallen mir. In der Adventszeit ist der Turm immer sehr nett anzusehen, als höchster Adventskranz der Region.
Da müssen wir wohl unbedingt mal wieder kommen.
ja, unbedingt.
Ich finde solche Wassertürme Klasse! Hab’ mich schon immer dafür begeistern können! An der S-Bahn-Strecke vom Flughafen Schönefeld nach Berlin steht auch so ein beeindruckendes Exemplar…
Meinst Du den am Bahnhof Ostkreuz?
Nein, weiter draußen, wenn ich mich nicht irre, steht der Wasserturm, den ich meine, zwischen den Haltestellen Baumschulenweg und Betriebsbahnhof Schöneweide.
Ja, Stadtplaner sind im Allgemeinen hirnkrank, wenn nicht sogar hirnamputiert. Zumindest hierzulande…
Schöne Bilder von der Stadt und dem Turm!!
ich hatte nicht “stilles” geschrieben
Stimmt.
Tolle Fotos hast du aus Lüneburg mitgebracht… mit dem Betonklotz kann ich dir nur recht geben!
LG
Ute
Kann man nicht zum 30. ein sogenanntes Ehe-Verlängerungs-Fest im Turm begehen?
Also hast du doch noch einen Giebel gefunden, lach.
Es ist schon manchmal schlimm, wie schöne alte Gebäude einfach verbaut werden.
Prima, dass ihr in den Turm konntet.