einmal über die Oder und zurück

Der momentane Gesundheitszustand der Omimi  ließ am Freitag einen gemeinsamen Brückentagsausflug zu. Die Oder wollten wir ihr gerne zeigen, denn die hatte sie bisher noch nie live gesehen. Bei Hohenwutzen überquerten wir die deutsch-polnische Grenze, fuhren dann ein Stück am Fluß stromaufwärts entlang bis Gozdowice. Dort gibt es die kleine Schaufelradfähre “Bez Granic”, mit der man wieder auf die deutsche Seite übersetzen konnte. So kam die Omimi gleich noch zu einer kleinen Seefahrt ;-)

So breit hatte sie sich die Oder nicht vorgestellt.

Die Seenotaxt zumindest war dabei :lol:

Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Zollbrücke. Dort kommt man mit dem Rollator nämlich ziemlich dicht an das Wasser und kann außerdem auf noch ein bisschen hinterm Deich entlang laufen.

Der Biber hat hier deutlich seine Spuren hinterlassen.

Ein ausgedienter Oderkahn?

Offensichlich hier vor Anker gegangen ;-)

Und weil ein Ausflug an der frischen Luft hungrig macht und eine willkommene Abwechslung zur Gemeinschaftsküche im Pflegewohnheim ist, kehrten wir im Gasthaus Zollbrücke ein. Im Biergarten wars der Omimi zu frisch. Ein wenig Sorge hatte ich, ob unsere Rollatorfahrerin die 6 Stufen nach oben schaffen würde. Aber der geweckte Appetit hat hier wohl nachgeholfen ;-)

Die Menschenleere im Inneren täuscht. Kurz vorher war alles noch bis auf den letzten Platz belegt. Wir gerieten so ein bisschen in die Zwischenzeit. Fürs “klassische” Mittag eigentlich zu spät, fürs nachmittägliche Kaffeetrinken zu früh. Egal, auch wenn die Speisenauswahl ziemlich eingeschränkt war: Es hat geschmeckt.

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12 Antworten zu einmal über die Oder und zurück

  1. ute42 schreibt:

    Ein schöner Ausflug mit der Oma. Es hat ihr sicher gut gefallen. Das Wirtshaus sieht gemütlich aus. Ich würde mir wünschen, dass mehr Menschen mit ihren älteren Angehörigen ab und zu einen Ausflug machen.

  2. freiedenkerin schreibt:

    Soooo breit hatte ich mir die Oder auch nicht vorgestellt!

  3. april schreibt:

    Das ist ein Eintrag, der mir ganz besonders gut gefällt. Ich habe mich schon oft gefragt, wie es ihr wohl gehen mag. Schön, dass sie wieder in der Lage ist, so einen Ausflug zu machen. Das wird ihre Lebensgeister ankurbeln und ihr gut tun.

    • tonari schreibt:

      Nach dem erneuten Herzinfarkt im Januar hat sie sich mit höher stehender Sonne und aufkommendem Grün wieder ganz gut aufgerappelt. Allerdings sind auch schon kleine Anstrengungen zu viel für sie. Aber ins Auto setzen und mit kleinen Schritten und ganz viel Zeit mit dem Rollator möglichst auf ebener Strecke laufen, das geht schon wieder.

  4. ankeberlin schreibt:

    Der Käse im Ziegenhof hinter dem Gasthaus ist ganz vorzüglich.

    • tonari schreibt:

      Danke für den Tipp.
      Beim nächsten Mal werden wir wohl auch das dort angebotene Ziegeneis probieren.
      Diesmal haben wir nur davon gelesen.

  5. Pingback: Frau Tonari

  6. svensonsan schreibt:

    Da gibt es Biber? Wirklich?

  7. Anna-Lena schreibt:

    Wir haben schon schöne Ecken in Reichweite, nicht wahr?

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