Y.S. Falls

Unsere Tour am Sonntag führte uns zu wirklich sehenswerten Wasserfällen, den Y.S. Falls. Der Eingang liegt etwas versteckt in der Nähe von Y.S., dem Ort mit dem kürzesten Namen Jamaikas.

Die eigentliche Attraktion befindet sich inmitten einer privaten Farm. Daher kann der frei laufende Touri nicht einfach dorthin fahren und staunen und knipsen, sondern muss sich nach der Zahlung von aktuell 15,50 $ Eintritts pro neugieriger Nase von einem Traktor mit angekoppeltem Planwagenimitat vom Parkplatz bis in die Nähe der Wasserfälle bringen lassen.

Das finde ich insbesondere deswegen sehr schade, weil links und rechts des Weges schöne und zudem fotogene alte Bäume zu bewundern sind, die so ein bisschen unbeachtet bleiben. Aber der Besitzer wird Gründe haben…

Vom Zielort der kleinen Fahrt ist der Weg zu den Wasserfällen sehr leicht zu finden. Wenn man sich den Plan betrachtet, ist da wirklich nicht viel falsch zu machen.

Wir waren recht früh dran – geöffnet wird um 9.30 Uhr – und so um kurz nach 10 Uhr fast alleine unterwegs. Herrlich.

Noch hatten wir Lust, anschließend die vorhandenen Umkleidekabinen zu nutzen, uns in die mitgebrachten Badeklamotten zu werfen und uns in einen der natürlichen Pools, in denen das Baden erlaubt ist, zu begeben. Noch!

Aber zunächst wollten ja Fotos gemacht werden. Von den kaskadenartigen sieben Wasserfällen, die sich hier 36 m in die Tiefe stürzen, von traumhaften Bäumen in dschungelartigem Grün und bunten Blüten.

Schön, dass man für das allmähliche Hinaufsteigen parallel zum Y.S. River ein gut ausgebautes Holztreppensystem nutzen kann und so nicht nass wird. Einige Besucher nutzen andere, aufregendere Wege, um wieder bergab zu kommen.

Nachdem ich mich satt geknipst hatte, stiegen wir langsam wieder hangabwärts, nochmals andere Perspektiven und das gleichmäßige Rauschen des Wassers genießend.

In der Zwischenzeit waren mehrere Kleinbusse mit anderen Besuchern angekommen, die die Treppen und die Aussichtspunkte bevölkerten. Und nun stellte sich heraus, dass man so alleine dann doch nicht baden kann. Wie es schien, hatte man beim Bade“vergnügen“ nämlich immer einen einheimischen Aufpasser Lebensretter an seiner Seite. Vermutlich ist das sinnvoll, vor allem um übermütige Personen davon abzuhalten, sich unter den Wasservorhang zu stellen oder bei kleineren Stufen mit dem Strom zu schwimmen. Aber nee, das war nix für mich. Betreutes Baden :roll: und dann auch noch als moppeliges Fotomotiv auf diversen Touribildern herhalten zu müssen. Plantschwunsch spontan ad acta gelegt.

Schön war es dennoch. Ein bisschen Urwald light :-)

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4 Antworten zu Y.S. Falls

  1. tonari schreibt:

    Manno, da wundere ich mich, warum ich zwar 7-like finde, aber niemand auch nur ein Sterbenswoertchen kommentiert, bis ich eben feststelle, dass die Kommentarfunktion ausgeschaltet ist ;roll:

  2. juzicka-jess schreibt:

    super geht das nun wieder mit schreiben hier, hat mir schon biz gestunken .. hmpf !!!!

    ich wollte dir doch unbedingt sagen das ich ganz bestimmt an der liane rumturnt wäre .. nur .. hat es im wasser irgendwas das menschenfleisch mag ?

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