… ist wieder um einen Bären reicher.
“Romero Britto – Best Buddies Friendship Baer 2011″
Von Eunice Kennedy Shriver (Schwester von JFK und Initiatorin der Paralympics) der Stadt Berlin geschenkt, um Menschen mit geistiger Behinderung zu ehren.
Gesichtet wurde das Doppelherzbärchi in Friedrichshain auf dem Rasen vor der Sauerstoffwelt und direkt gegenüber der East Side Gallery.
Mein Fall ist das nicht. Neo Pop Art hin oder her. Kitsch as Kitsch can.


Liebste Fr. Tonari, ich glaube aber, das dieses Bärchen gerade den Leuten mit geistiger Behinderung gefällt. Und Kindern. Und damit hat das Bärchen in Bärlin auch seine Berechtigung. Mir würde natürlich ein Kaninchen auch besser gefallen, aber man kann es eben nicht jedem recht machen. Einen lieben Mümmelschmatz von Ihrem Kaninchenschatz Thor Löwenherz
ich finde, das Bärli sieht witzig aus. aber vielleicht sieht es auf diesem Fleck einfach unpassend aus. Der Eingansgebreich eines Einkaufszentrums wäre dadurch sicherlich bereichert.
Och lass mal, irgend jemand hat bestimmt seine Freude dran
Zumindest wirkt er sehr fröhlich.
Ich muss Thor recht geben. Brittos Figuren mögen kitschig sein, aber sie strahlen sehr viel Lebensfreude aus. Und meine Erfahrung mit geistig Behinderten ist, dass diese sich gerade für so offensichtliche und kindliche Lebensfreude begeistern können.
Allerdings frage ich mich, wie lange dieser Bär heil bleibt. Wenn ich dran denke, wie teuer schon so ein winzig kleines Britto-Bärchen ist…
GLG Sunny
Aber man kann ihn wenigstens nicht übersehen *lach*
Ja ganz mein Fall ist er auch nicht – aber irgendwie hat er doch was!
LG Kertin
Wenn er für Geistig Behinderte ist, dann ist er wohl gerade richtig. Denn sie brauchen Anreize, vermute ich.
Er wird gesehen werden und bekannt werden. Ist ein bißchen viel dran, aber die Geschmäcker sind halt verschieden….
Kitschig schon, aber dennoch schaut er schön aus…habe ihn gesehen am 6.8. da waren wir auf Durchzug in Berlin
Für diesen Bären musste die Spenderin bestimmt in viele ihrer Taschen greifen, um das Geld zusammen zu bekommen – denn schon ein ganz kleiner Bär kostet ca. 300,00 €.
Für mich drückt das Bärchen die Botschaft aus:
“Um Gottes Willen, wagt es bloß nicht, geistig Behinderten irgendwelche Qualität zu zeigen! Das verstehen die ja eh nicht!”
Wobei natürlich alle geistig Behinderten gemeint sind. Weil die ja alle gleich sind.
Darf man das Stadtbild verschandeln aus keinem anderen Grund als dem, daß man sich nicht die Mühe macht, Menschen mit Verständnisschwierigkeiten wirklich schöne Dinge nahezubringen?
Ich kann Claudias Kommentar nur unterschreiben. Und ich finde das Bärchen nur eins: scheußlich.
Auf deinem Foto sieht er aber gut aus.
Liebe Grüße!