# 13/30

Ich habe im 30 Tage-30 Polas-Projekt noch etliche Tage nachzuholen und werde dies mehr oder weniger regelmäßig auch tun.

Die volkseigene Wunderwaffe der dederongewandeten ostdeutschen Hausfrauen scheint unbesiegbar. Entdeckte ich sie doch jüngst in Berlins Mitte und zwar nicht in einem (n)ostalgischen Museum, sondern in einem richtigen Geschäft. Käuflich zu erwerben gegen schnöde Euronen.

Hätte ich heute eigentlich gebraucht, so ein Teilchen ;-)

Vorösterliches Putzen und Wedeln war angesagt.  In Kombination mit der von Theomix beim Bloggertreffen geerbten GGQ-CD ein wahres Vergnügen.  Gospel & Reinigung – wenn das nicht passt ;-)

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19 Antworten zu # 13/30

  1. freidenkerin schreibt:

    Oh, die ist aber hier im Westen auch Hausfrauen-Standard gewesen! Vor allem für “Mädels” im fortgeschrittenen Alter… ;-)

  2. Gedankenkruemel schreibt:

    Oh da gehts nochmal so gut von der Hand,
    denn ich finde Gospel & Reinigung passt ;)

    Solch Kittelschürzen trug meine Oma :)
    Meine Mom nicht.

  3. Sigrid schreibt:

    Die Kittelschürze kenne ich auch nur von meinen Omas. Meine Mama trug/ trägt soetwas auch nicht. Aber in der älteren generation und insbesondere auf dem Dorfe ist sie auch heute noch zu finden.

  4. Anna-Lena schreibt:

    Omas und Tanten von mir liefen früher gern mit diesen Teilen herum und das im tiefsten NRW :-)

  5. SusiP schreibt:

    Die gibt´s hier überall zu kaufen. Nur irgendwie kürzer. Vielleicht weil die Leute kleiner sind.

  6. minibares schreibt:

    Sag bloß, sowas gibt es noch zu kaufen?
    Das ist jetzt echt überraschend für mich.

  7. chinomso schreibt:

    Ach du liebe Güte!!!!!!!! Ich lach mich schlapp. Die gibts noch?? Meine Mutter hatte die immer an und trägt sie vielleicht noch. Wenn wir da sind nicht, aber im Alltag? Halte ich für möglich. Meine Oma hatte die aus Baumwolle und das war ein richtiges Kleidungsstück. Im Sommer trug sie das zu Hause als Kleid-Ersatz.

    Ich bekam in meinen jungen Hausfrauenjahren auch welche geschenkt. Lautstarker Protest war meine Reaktion. Irgendwann hörte meine Mutter auf, mir welche zu schenken. Dann stieg sie um auf Blümchennachthemden, hochgeschlossen.
    Mit Gardinen (Walle-Walle-Stores aus Dederon) hat sie es auch probiert. Ich habe mich gewehrt und alles nach Nigeria “gespendet”. Irgendwann ist der Groschen dann bei meiner Mutti gefallen. Dabei ist sie sonst wirklich nicht schwer von Begriff. Aber aus mir macht keiner ne Vorzeige-Hausfrau.

    Danke für die Erinnerungen.

  8. malesawi schreibt:

    Ich habe ein Kittelschürzentrauma. Ich musste als Kind und Jugendliche zu Hause immer eine tragen. Schrecklich. Ich mag die Teile nicht!!!!!
    Liebe Grüße

  9. Synapse schreibt:

    Wie schön, mal wieder mit in diesen Erinnerungen zu schwelgen. Meine Oma hatte die Kittelschürze immer an. Und unter der Kittelschürze war dann immer noch ein Unterrock aus Dederon. Überhaupt gab es viel aus diesem Stoff. Erinnert ihr euch auch noch an die Dederoneinkaufsbeutel?
    Ich selbst kenne sie auch ;-( viel zu gut, denn im PA Unterrich mussten wir auch so etwas tragen. Für westliche Mitbürger – PA Unterricht bedeutet produktive Arbeit.

    Mit lieben Grüßen. Mandy

  10. Andersreisender schreibt:

    Also meine Urgroßmutter hatte auch so eine Schürze…und hatte sie zu Hause eigentlich auch die meiste Zeit an.

    Bei Dederon musste ich kurz mal nachdenken – aber ich kannte den Begriff aus einer Dokumentation. Gleich chemisch wie im Westen, aber anderer Name. Eigentlich ganz hübsch – der Begriff :-)

  11. Ruthie schreibt:

    “Gospel & Reinigung – wenn das nicht passt ;-)

    Das passt. Wie die Faust auf’s Auge :D

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