Sagt mal, ärgert ihr euch auch immer so über die Waschanleitungen und/oder Markenetiketten, die so monströs beispielsweise in Schals und Tücher eingenäht sind? Ich meine, muss mein Gegenüber zwingend lesen können, woher mein Halswickel stammt? (Okay, mit Ohara verbindet er/sie vermutlich eher eine Herz-Schmerz-Südstaaten-Saga als einem japanischen Hersteller, aber egal.)
Ich bin immer bemüht, die Dingerchen heraus zu trennen. Blöderweise sind sie nie in der Tuchmitte, sondern immer an den Enden angebracht. Also entweder hat frau dann hässliche Etikettenabschnittreste im Schal oder eine sich auflösende Naht. Grrr.



Wusstest du denn noch nicht, dass die Oharas nach der glücklichen Wiedervereinigung von Scarlett und Rhett nach Japan ausgewandert sind?
Ich finde diese fähnchengroßen Etiketten auch stets sehr störend und schneide sie auch immer ‘raus. Sollte da auf der Rückseite die Waschanleitung drauf gestanden sein, wasche ich das Teil vorsichtshalber bei 30 Grad im Schongang.
Aber die Abschneidrückstände pieksen, sehen hässlich aus und stören mein ästhetisches Empfinden
In Blusenkragen etc. geht das ja alles noch, aber beim Schal sieht es eben jede(r).
Wenn man zu viele von den Dingern sieht, dann dreht sich alles im Kopf. Das nennt man dann Etikettenschwindel.
(Kleiner Kalauer am Rand…)
Ja, sehr gut.
Hauptsache man verliert beim Schwindel nicht die Etikette
ich trenne Etiketten nur heraus, wenn sie mich beim tragen stoeren, und dann naehe ich halt den Teil wieder fest. Hilft nix, das muss dann auch sein
Ob den Herstellern das niemand sagt, was sie uns damit antun?
es nervt, aber ich ertrage es. irgendwie.
(schöner schal, das!)
Willkommen im Club
Das Tuch ist das Weihnachtsgeschenk des jap. Austauschtöchterleins.
Sehr schick, finde ich auch. Hat sie (oder die Mama) gut ausgesucht. Passt nämlich zu mir.
schau mal hier was passieren würde, wenn kein lable dran wäre:
Schals brauchen ein Etikett mit der stofflichen Zusammensetzung – Gefahr der Abmahnung>
da ist eine lockere Naht ein Klacks dagegen.
Deutschland = Bürokratenland “wieher”
liebe Grüße nebst angeheftetem Knuddler
C.
Wie die podruga, muss frau/man durch, weil heraus zu trennen meist kniffelig ist und auch schief gehen kann. Risiko-Nutzen-Abwägung. Der Schal gefällt mir auch.
Ich kenne das Problem eher von einem sehr weiblichen Bekleidungsstück. Es gibt da welche, die das Riesen Etikett genau am Häkchenverschluß haben und eben, wenn Frau es rauschneidet piekt es trotzdem noch. Tücher kann man ja zur Not so wickeln, das niemand das Etikett sieht.
Ich habe Etiketten noch nie herausgetrennt. Wie macht man das überhaupt? Ne, das Risiko ist zu groß. Dann lieber sichtbar… zumindest beim Schal…
Oh ja!
Oh doppel-ja!
Ich hasse es. Das Tochterkind auch und darum wollte sie eines aus einem zu Weihnachten erhaltenen, nagelneuen Shirt rausschneiden. Leider hat sie den Stoff mit durchgeschnitten. Ich glaube das war die kürzeste Shirtlebensdauer bei uns ever!
ein Tipp: ganz vorsichtig ganz am Rand abschneiden und den Rest mit der Nadel rauspulen. Funktioniert bei mir immer!
Bei mir müssen die Dinger auch immer raus und weg. Sie stören die Optik und pieksen! Das Gefruckel kenne ich allerdings. Super nervig und immer in der Hoffnung, eine ruhige Hand zu haben
Ich stimme vollen Herzens ins Klagelied mit ein:
1.Die Etiketten stören!
2.Sind meistens häßlich!
3. Völlig uninteressant, schließlich bekomme ich ja kein Geld für diese Art des Werbens!
4. Unnötige Arbeit mit dem Heraustrennen!
5. Gaaaanz vorsichtig, sonst hat man statt störendem Etikett störendes Loch!
6. Ich muss da immer durch, da mich die Dinger am Hals wahnsinnig machen und kratzen und scheuern und..und..!!!
Wir sollten eine Resolution der Etikettenhasser verfassen, auf den Barrikaden ist doch sicher noch Platz für uns
Lieben Gruss-moni
Auch ich schneide die Etiketten raus und finde mich halt mit dem kleinen Streifen, der übrig bleibt ab. Raustrennen ist mir einfach zu gefährlich
Brenn sie doch ab. Du brauchst nur rechtzitig und stark genug zu pusten.
Nicht gut? Das verstehe ich. Leider weiß ich auch nicht, wie man sich dieser Dinger schonend entledigen kann. Ich ärgere mich auch regelmäßig darüber.
Grausliges Zeug – ich pfrimel die auch immer irgendwie ab … und meist pickst es dann trotzdem
. Könnten wir nicht eine BlogAktion “Anti-Etiketten” starten
?
Lieben Gruß – btw und gaaaaanz schüchtern gefragt: Mein bzw. Dein Passwort, das ich im Kopf habe, passt nicht … kriege ich es vielleicht nochmal per mail?
Danke, Brigitte
Japp, das Ärgernis kenne ich. Schneide alles raus, was da nicht hingehört.
Hatte mal ein T-Shirt von Gerry Weber. Da war der Schnippel soooo groß,
dass es beim Gehen geraschelt hat. Weg und gut.
Deine Tini
Hey, wir sollten wirklich eine “Das Etikett muss weg”-Vereinigung gründen
Allerdings sollten wir Vodias Hinweis Ernst nehmen und den Textilschalherstellern eine alternative bzw. verbraucherinnenfreudlichere Kennzeichnung vorschlagen.
Ja, finde ich auch immer echt nervig.
Liebe Grüße, Andrea
Diese elenden Dinger haben mir einen Grützsack eingebracht, oder wie man das nennt. Jedenfalls soll das nun bald operiert werden. Ist so ein Huckel oben mitten auf dem Rücken. Wo, ist ja klar, in welcher Höhe
Das Ding oben auf meinem Rücken tut nämlich manchmal weh.
Ich hasse diese Dinger. Oft bekommt man sie gar nicht richtig abgemacht.
Schlimm auch bei leicht transparenten oder allgemein dünn gewebten Oberteilen. Man sieht die Etiketten durch oder sie zeichnen sich ab. Bäh.
@Vodia: über den angehefteten Knuddel habe ich heftigst geschmunzelt