Das Hölzchen fliegt schon seit einiger Zeit durch Bloghausen. Letztlich bin ich heute bei Clara schwach geworden
Du führst ein Tagebuch: Nein. Und meine Bloggerei würde ich jetzt so auch nicht nennen. Terminkalenderpflege und dabei die Übersicht zu behalten, ist schon schwer genug.
Du kochst gerne: Wasser. Und das ist bisher auch nicht angebrannt. Ansonsten: überhaupt nicht. Ich bin in der unglaublich glücklichen und äußerst komfortablen Situation, mich an den gedeckten Tisch setzen zu dürfen. Danke, Schatz!
Du treibst regelmäßig Sport: Regelmäßig geht vermutlich anders, aber ich bin auf gutem Wege mich wenigstens einmal wöchentlich in der Muckibude meines Vertrauens blicken zu lassen.
Du kritzelst beim Telefonieren vor dich hin: Selten. Eher, dass ich mir Notizen mache, damit ich nüscht vergesse. Kritzeln hebe ich mir für langweilige Vorträge, Besprechungen oder Seminare auf.
Du hast im letzten Monat ein Buch gelesen: Aber klar doch. Und es war weder das Spar- noch das Telefonbuch.
Du ersetzt das Toilettenpapier sofort: Meist sogar vorausschauend
Du magst Kreuzworträtsel: Ja. Besonders toll finde ich solche, bei denen man um die Ecke denken muss, um sie lösen zu können. Nur leider bleibt kaum Zeit dafür. Rätselraten ist Urlaubs- oder Krankheitsablenkungsluxus. Sudoku ist prima und da meine Brombeere einige gespeichert hat, sieht man Frau Tonari gelegentlich in der Bahn Sudoku lösen oder wahlweise daran verzweifeln.
Du warst auf dem Eiffelturm: Ja. Und zwar nicht mit dem Fahrstuhl, sondern 654 Stufen steigend und entsprechend schnaufend.
Du hast ein Geheimnis, das du noch niemandem anvertraut hast: Dann müsste es eines ein, das ich selbst noch nicht kenne. Geheimniskrämerei ist nicht meine Stärke. Ich habe schon Mühe, meine Geschenkideen für Weihnachten oder Geburtstage nicht im Vorfeld zu verraten. Wird mir allerdings ein Geheimnis anvertraut, kann ich schweigen wie ein Grab.
Du schnarchst: *rot werd* Ja. Und ich bin schon einmal selbst davon aufgewacht.
Du liest auf der Toilette: Gelegentlich. Vor allem immer dann, wenn ich es ohnehin schon tat – also das Lesen - und nur den Ort wechseln muss. Setzt voraus, dass der Artikel/Buch spannend oder äußerst interessant ist und die Sitzung voraussichtlich ein bisserl länger dauert.
Krank sein ist wie Urlaub: Solche Sprüche kommen nur von Leuten, die es krankheitstechnisch noch nie richtig erwischt hat. Und das klassische “blau machen” gibt es bei mir nicht.
Du hast oft Besuch: Wie definiert man oft?
Du magst Amerika: Ich bin dort gerne mal im Urlaub. Grandiose Landschaften und eine Servicementalität, die ich hier gelegentlich vermisse. Leben möchte ich dort nicht, ahne aber, dass es hier künftig auch amerikanisierter zugehen wird.
Du kannst dir Witze merken: Könnte vielleicht, will aber nicht.
Du spielst Karten: Selten bis nie. Als Kind haben meine Großeltern viel Romme mit mir gespielt und in Ferienlagern kloppten wir Mau-Mau, bis ich nachts davon träumte.
Du faltest deine Unterwäsche: Legst du deinen BH der Länge nach in den Schrank und schmeisst die geknüllten Slips aus dem Trockner direkt ins Wäschfach? Oha, dann bin ich ein Unterwäschefalter
Bisher hieß das bei mir zusammenlegen.
Du sprichst im Schlaf: Davon wurde mir bisher nicht berichtet.
Du isst schnell: Ja, und ich weiß, dass es ungesund ist. Aber meist gibt es noch so viele Dinge zu erledigen und Essen verkommt dann zur Nebensächlichkeit. Außer, wenn Männe gekocht hat, dann genieße ich die gemeinsame Zeit am Tisch.
Du wanderst gerne: Mit einem konkreten Ziel im Kopf oder noch besser vor den Augen geht das schon mal. Spazieren ist hingegen ein Graus.
Du telefonierst gerne: Nein, hab ich noch nie gerne gemacht. Ich bin kein akustischer Typ. Mir fehlt der Blick auf meinen Gesprächspartner.
Du stellst deine Uhr ein paar Minuten vor: Fiele mir im Traum nicht ein. Wozu soll das gut sein?
Du kommst immer zu spät: Ich will nicht sagen, ich käme nie zu spät, aber es geschieht sehr, sehr selten. Baue mir da immer einen Puffer ein. Und mag es überhaupt nicht, wenn ich auf andere Menschen warten muss.
Du hast oft Kopfschmerzen: Bisher nicht. Zum Glück. *auf Holz klopft*
Du rauchst: Mitunter raucht mir der Kopf. Hin und wieder muss ich (leider) passiv mitrauchen.
Es gibt ein Nacktfoto von dir: Hm, im zarten Kindesalter. Ist verjährt.
Du kannst pfeifen: Manchmal auf dem letzten Loch. Akustisch nie gezielt oder gar, wenn frau es mal bräuchte.
Du schreibst regelmäßig Briefe: Im Büro schon. Privat eher Mails oder Postkarten.
Du glaubst an Vorbestimmung: Nein.
Du putzt dir dreimal täglich die Zähne: Öööhm, nö.
Es gibt etwas, was du gerne beichten möchtest: Niemals brächte mich jemand auf besagten Stuhl. Außerdem habe ich nichts zu beichten.
Du kaust an den Fingernägeln: Ja, wenn ich im Stress bin oder sehr angespannt. Und ich hasse es.
Du bist Vegetarier: Warum sollte ich den armen Tieren das Futter weg essen? Ich weiß, der Spruch hat sooooo einen Bart.
Ich finde, die gesunde Mischung machts und so esse ganz gerne mal Fisch und Fleisch. Heute jedoch deutlich weniger als noch vor Jahren.
Du hast alleine in einem Restaurant gegessen: Noch nie. Eher verzichte ich auf das Mahl.
Du bist allein ins Kino gegangen: Noch nie. Eher verzichte ich auf den Film.
Du bist allein in Urlaub gefahren: Noch nie. Eher verzichte ich auf den Urlaub. Das wäre für mich nur das halbe Vergnügen.
Du entschuldigst dich, wenn du glaubst, im Unrecht zu sein: Selbstverständlich. Da breche ich mir keinen Zacken aus der Krone.
Du hebst Briefe und Postkarten auf: Einige schon, aber das geschieht eher intuitiv. Habe noch keine Aufheberegel entdecken können.
Du hast deinen Eltern schon mal Geld gestohlen: Nein.
Du hast oft das letzte Wort: Hm. Könnte gut sein
Du gibst Obdachlosen Geld: Ab und zu spende ich etwas in die Hüte oder Instrumentenkästen guter Straßenmusiker und kaufe auch mal eine der Obdachlosenzeitungen.
Du lässt dich gerne fotografieren: Überhaupt nicht.
Das Leben meint es gut mit dir: Ich glaube schon. Jedenfalls meistens. Jedenfalls bisher.
***
Wow, schwere Kost. Mag es jemand mitnehmen?


ich telefoniere auch nicht so gerne. vor allem wenn mir das ohr glüht, mein mund aber immer nur “aha, ja” sagen darf. aber ich war schon alleine im restaurant essen, allerdings kenne ich den chef
.
mir ist das stöckchen gerade zu ausführlich… die katz kostet zeit
.
Kann ich verstehen. Ich hatte heute wegen handwerkeraufsichtsfrei, da kann man solche Brocken mal sachte angehen.
Oh, noch eine Infizierte! ;o) Sehr interessante Antworten. Und wieder erkenne ich einige Parallelen.
Ja, in vielen Antworten finde ich mich auch wieder
.
Die Telefongespräche, bei denen einem stundenlang mit wachsender Begeisterung quasi das Ohr abgekaut wird, bei denen man lediglich mal hier ein “Aha!” und da ein “So!” einwerfen kann, hasse ich auch wie die Pest!
Na, wer ist denn da schwach geworden? Das finde ich aber schön, ich habe es Punkt für Punkt “studiert” und habe gedacht: “Sieh da, Frau Tonari lässst auch nicht das Wasser anbrennen”. – Ansonsten wird es wohl bei dieser Art der Fragen immer Gemeinsamkeiten und weniger Gemeinsamkeiten geben. – Hoffentlich muss dein lieber Mann nicht mal für Monate auf Dienstreise, denn du hättest niemand zum Kochen, gingest in kein Kino und in kein Restaurant zum Essen. – Oder würdest du dann um-denken?
Die Küche bliebe tatsächlich kalt und für Kino- und Restaurantbesuche müssten Freunde herhalten. Ich mag eben keine Alleingänge
Ich gehe immer noch schwanger mit dem Stöckchen – ich finde es total witzig, nett und schön, darin zu lesen
Schön das du auch infiziert wurtest.
So lernt man sich ein wenig kennen
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