… ist eine äußerst unangenehme Angelegenheit, wenn man selbst den Bronchialreflex unterdrücken muss. Noch nerviger allerdings ist es für all die anderen Konzertbesucher, wenn man dies nicht tut. Das kränkelnde Töchterlein hatte sich mit einem Hustenstiller entsprechend präpariert und schob in der Pause sogar noch eine Dosis hinterher. Leider waren etliche der Zuhörer am gestrigen Abend nicht so gut vorbereitet und so gab es neben der eigentlichen Musik in den Pausen zwischen den einzelnen Stücken noch eine Zugabe vom Publikum: Hüstelei ad libitum. Sehr zur Belustigung Marinas. Hustenbonbonpapierknisterei hingegen wurde gestern nicht gegeben. (Oder hab ich es nur nicht bemerkt?) Vermutlich, weil sich kein Sponsor für dieselben gefunden hatte und sie nicht kostenlos und werbewirksam am Eingang unters Konzertvolk gebracht wurden. Am Störgeräusch eines klingelnden Handys wurde allerdings nicht gespart, wohl aber an der mittlerweile ziemlich üblichen Ansage, dieselben doch bitte vor Konzertbeginn auszuschalten.
Womit ich wirklich nicht die Veranstaltung schlechtschreiben will. Denn es hat uns sehr gut gefallen. Wie immer, wenn unser absolutes Lieblings(kammer)orchester ein Gastspiel gibt und wir die heißbegehrten Karten ergattern konnten.
Die Geigerin Julia Fischer ist gestern mit der Academy of St Martin in the Fields im Konzerthaus Berlin aufgetreten. Auf dem Programm standen Werke von Benjamin Britten, Johann Sebastian Bach und William Walton.

im Konzert
Ich erspare mir (und euch) an dieser Stelle den Versuch einer Konzert“kritik“. Das übernehmen viel besser andere. Wir jedenfalls haben die Musik genossen und waren begeistert.
Und Marina strahlte mit den Kronleuchtern um die Wette, freute sich ganzkörperlich, verdrehte die Augen und fasste zusammen: „Schöööön!“ Da war auch die Fraktion der Pausenhuster schnell vergessen…
Apropos vergessen. Früher gab es für die Künstler(in) nach dem Konzert vom Hause immer einen Blumenstrauß. Seit wann ist das denn aus der Mode?
Es fällt auf, dass nach einem Huster gleich mehrere einstimmen. Ganz einfach im Selbstversuch in einer kurzen Pause mal „ähähäm“ husten. Prompt hat man ein vielfältiges Echo.
Nun gut, was soll der jenige machen, wenn er nun mal Husten muss. In so einem Konzert ist das natürlich nicht Lustig
Es war auffallend viel mehr Gehuste als üblich am Donnerstag. Liegt vielleicht an der Erkältungszeit oder -welle.
siehste, wollte beim sushi-beitrag schon fragen, was gespielt wurde
klingt gut.
das mit dem hustenkonzert war bestimmt witzig
hach, wie gerne hätte ich mir das Konzert angehört! auch ohne Husten
ja, es ist schon merkwürdig, dass irgendwie fast alle im Kollketiv husten müssen, sobald die Musik verstummt. Aber noch ärgerlicher finde ich es, wenn Zuhörer direkt nach dem letzten noch nicht ganz verklungen Ton aufstehen und die Saal verlassen, ohne auch nur wenigstens anstandshalber ein, zwei Minuten zu applaudieren.