Rost-Parade (Auftakt)

Rostparade_LogoRost hat Charme. Und ich finde, (d)er muss sich nicht verstecken.

Daher möchte ich immer mal ein Kameraauge auf Korrosionsprodukte werfen. Eiserne oder stählerne Dinge zeigen, an denen der Zahn der Zeit nagt.  Wer mag, darf sich gerne anschließen und das kleine Logo zur Rost-Parade mitnehmen. Es würde mich freuen.

Viele Tage des Monats sind durch regelmäßige Projekte schon belegt.  Teilweise auch mehrfach. Der Montag gehört den Herzen der Frau Waldspecht am 1. möchte Ruthie Gesichtersehen, Kalle findet am 1. und 15. alles sei für die Katz am 5. fragt Frau Brüllen, was wir den ganzen Tag so machen und am 12. werden irgendwo 12 Bilder gesucht. Die Reihe könnte ich jetzt beliebig fortsetzen.

Ich hoffe, ich habe eine klitzekleine Nische entdeckt und mir für die zwanglose Reihe den letzten Tag des Monats ausgesucht. Ist es ein Montag, darf es auch gerne ein rostendes Herz sein. *zwinker* Los geht es hier also am 30. April 2014.

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nicht nur durchschnupfsicher

Wenn die Frau Tonari solche Rückstände in der frisch geleerten Waschelse findet, dann seufzt sie nicht nur heftig und rollt mit den Augen, sondern schickt sogleich ein hausfrauliches Stoßgebet in den Himmel. Denn wieder einmal hat sich erwiesen, dass die T*e*m*p*o*-Dingerchen nicht nur niesfest, sondern auch zuverlässig in Sachen Fusselfreiheit bei wässrigen Trommeltouren sind.

Warum sich Papiertaschentücher allerdings mit großer Vorliebe in schwarzen Klamotten “verstecken”, wird wohl auf ewig ihr dunkles helles Geheimnis bleiben.

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Arzneimitteldealer sind immer ganz irritiert, wenn Frau Tonari die angebotenen Mitgebsel in Form von werbewirksamen no-name-Schnäuztüchern dankend ablehnt. Aus Gründen kommt nur noch eine Marke in den tonarischen Haushalt.

Übrigens eignen sie sich auch wunderbar zum Basteln von Anti-Regenpuppen

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Osterspaziergang

Der beste Mitschlenderer von allen und ich nutzten die Osterfeiertage für genüssliche Spaziergänge entlang des Wuhletal-Wanderweges. Zugegebenermaßen in mehreren Etappen. Zwischen Kienberg und S-Bahnhof Wuhletal sind wir ja immer mal im Auslauf unterwegs. Jetzt galt es, auch die noch unbekannten Abschnitte zu erkunden. Das Wetter spielte mit, die vier tonarischen Füße und mein zickender Rücken auch. Erste Impressionen vom Karfreitag zeigte ich ja bereits.

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“Offizieller” Startpunkt des Wanderweges ist der künstliche Kletterfelsen des Deutschen Alpenvereins in Marzahn. Das Ziel erreicht man nach 15,4 Kilometern am S-Bahnhof Köpenick. Auf der Strecke gibt es ziemlich viel Natur und manch Überraschung zu genießen. Baustellenbedingt ist bis 2015 sogar eine kleine, aber ausgeschilderte Umleitung eingebaut. Sicherlich ist der Weg zu jeder Jahreszeit wunderschön, aber das Frühjahr mir all der Blüten- und Farbenpracht bringt besonders viele Fotomotive mit sich.

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STORY-PICS 2014 (16)

Bei, von und mit Sunny startete im Januar ein tolles Blogexperiment. Wie es funktioniert und was dabei die Aufgabe der TeilnehmerInnen ist, erklärt sie auf ihrer Seite selbst am besten. Seither versuche ich jeweils sonntags ein Foto zu zeigen, das mein gewähltes Wort symbolisiert. Dafür gibt es nicht nur eine 5-Cent-Spende an die Adra-Stiftung, sondern am Ende des Jahres eine ganz persönliche Geschichte, die aus meinen bildgewordenene Wörtern geschrieben wird. Eine klasse Idee, die mitzumachen mich reizt. Die Teilnehmerliste ist -> hier <- zu finden.

Auch am Ostersonntag geht das Projekt planmäßig weiter und in die nächste Runde. Konsequenterweise müsste ich Euch eigentlich heute Osterwasser präsentieren. Ich bekenne jedoch, dass es mir zu mühselig ist, vor Sonnenaufgang Wasser aus einem Fluss zu schöpfen. Nehme ich hierfür das Nass der nahegelegenen Wuhle, dann wird es nach der Wäsche ganz bestimmt keine zarte Haut geben ;-)

In Zeiten des Frühjahrs- oder Osterputzes kommt auch das kleine, silberne Schnuckelchen in den Genuss, ein Reinigungsritual zu erfahren. Da bei uns das Waschen von Autos auf der Straße nach dem Berliner Wassergesetz verboten ist, benutzen wir hierzu die Autowaschanlage. Das dort verwendete Wasser wird umweltfreundlich über Abscheider- und Aufbereitungsanlagen gereinigt und weitgehend wieder verwendet. Mein heutiges Bild entstand während der des Aufenthalts in der Waschstraße.

Der Aberglaube sagt übrigens, dass in der Karwoche nur Hexen waschen.  Drum ist das Waschen von Kleidern in dieser Woche verboten nicht zu empfehlen. Nun, meine Waschelse lief.  Ich scheine eine Hexe zu sein. Wer von Euch noch? ;-)

(Ha, und nun weiß ich auch, warum unser Besuch das Angebot, Wäsche zu waschen partout nicht annehmen wollte. *zwinker*)

waschstrasseBisher erschienene Worte: Wasserhahn, Trinkwasser, Hydrant, Rohr(e), Brunnen, Wasserturm, Wasserzähler, Wasserflasche, Schacht, Baustelle, fließen, Wasserfilter, Eimerkette, pumpen, Wasser marsch!, waschen

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Kein Durchgang!

kein Durchgang

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Karfreitag

Das Wetter zeigte sich heute durchwachsen. Auf Regen folgte in aprilhafter Manier eitel Sonnenschein. Der Aberglaube sagt, dass bei Regen am Karfreitag eine Dürre im Sommer folgt. Wir werden es im Auge behalten.

Heute zumindest durften wir sattes Grün entlang der Wuhle genießen. Die gelegentlichen Regentropfen machten uns nichts aus.

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Bauarbeiterdenkmal

Karl-Günter Möpert schuf 1988 die drei Meter hohe Bronzeskulptur “Denkmal für die Erbauer Marzahns”, die einst vor einem Kaufhaus stand und nun seit 2005 in der Marzahner Promenade zu sehen ist.

Erbauer MarzahnsMomentan hat man den einstigen Helden lieber ein wenig Plastikfolie über Kopf und Rumpf gezogen. Wohl, damit sie das Baugeschehen um sie herum nicht zu genau beobachten oder gar kommentieren ;-)

* Mit diesem Beitrag grüße ich den Herrn Ackerbau, unseren kompetenten Mann vor Ort, wenn es um die Baustelle in der Invalidenstraße geht.

** Ein weiterer Gruß geht an die Autokorrektur, die aus Marzahn unbedingt und immer Tarzan machen möchte.

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angebissenes Obst

hat Einzug in den tonarischen Haushalt gehalten. Ich sondiere vorsichtig das mir bisher unbekannte Terrain, taste mich mutig vor und weiche hin und wieder verschreckt zurück.  Es gilt, einiges zu entdecken und neue Begriffe und Tastenkombinationen zu lernen. Finder, Dock, Schreibtisch …

apfel_140414Einiges fühlt sich völlig anders an. Unbekannt. Das @-Zeichen ist beispielsweise nicht mehr an der alten Stelle zu finden. Ein bisschen kreise ich über dem Gerät und suche und suche. Entdeckerfreude macht sich breit. Ich werde üben und mich umgewöhnen, keine Frage.

Schon jetzt bin ich ein Fan der beleuchteten Tastatur. Den Herrn Tonari wird es freuen, dass nun auf Reisen das Licht im Hotelzimmer ausgemacht werden kann, während ich im Bette sitzend die Bilder und Texte für das Blog bearbeite. Ein neues Bildbearbeitungsprogramm muss allerdings noch installiert werden. Das mitgelieferte reicht für meine Bedürfnisse nicht aus.

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himmelblau

hbwDie Diamantin trommelte ein paar Leute zusammen, die Lust verspürten, einfach mal himmelblau zu wichteln. Nichts leichter als das, denkt frau und meldete sich an.

Die Aufgabe bestand darin, für den zugelosten Wichtel etwas zu finden, zu verpacken und zu verschicken, das blau ist. Zum Glück musste es nicht unbedingt himmelblau sein, was die Sache wohl noch komplizierter gemacht hätte.  Denn – ihr ahnt es – plötzlich findet sich nichts mehr in den Regalen des örtlichen Handels, das blau genug ist, um Gnade vor Augen der “Wichtelmama” zu finden und in den Einkaufskorb wandern darf. Überall hatten sich Dinge verschworen, ein frisches Mintgrün zu tragen, frühlingsbunt daher zu kommen oder sich der türkisfarbenen Fraktion anzuschließen.

Vor ein paar Tagen brachte der Postmensch nun ein Päckchen ins Haus, auf dass ich nach dem Öffnen mein himmelblaues Wunder erleben würde. Als ich den Namen der Absenderin las, hielt ich das ganze allerdings zunächst für einen Irrtum. Konnte doch nicht sein, dass mein Wichtel”kind” auch gleichzeitig meine Wichtel”mama” war und wir so quasi auf Gegenseitigkeit wichtelten. Aber es war so. Welch Zufall.

himmelblau_1Wirklich schöne, blaue Dinge sprudelten aus dem Päckchen, das Bea für mich zusammengestellt hat. Herziges, etwas für die Hüften, etwas für die Deko, etwas zum Aussähen, etwas für die Körperflege und etwas für einen warmen Bauch. Und so werde ich mich demnächst mit weiß-blauer Shea- und Kakaobutter einseifen, handverlesenen Weißen Tee trinken, Schoki naschen und es mir himmelblau gut gehen lassen. Und ganz bestimmt finde ich für die Prunkwinde einen schönen Platz, an dem sie gesäht werden kann.  Vielen, vielen Dank für die wunderbaren Dinge und die Mühe, die Du Dir gegeben hast.

himmelblau_2Ach ja. Mir ist es natürlich auch gelungen, ein paar Blaulichkeiten zusammen zu tragen und die Gedankensprudlerin damit zu überraschen.

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STORY-PICS 2014 (15)

Story-Pic-2014-kleiner-Rahmen-300x166Bei, von und mit Sunny startete im Januar ein tolles Blogexperiment. Wie es funktioniert und was dabei die Aufgabe der TeilnehmerInnen ist, erklärt sie auf ihrer Seite selbst am besten.

Ich versuche seither sonntags jeweils ein Foto zu zeigen, das mein gewähltes Wort symbolisiert. Dafür gibt es nicht nur jeweils eine 5-Cent-Spende an die Adra-Stiftung, sondern am Ende des Jahres eine ganz persönliche Geschichte, die aus meinen bildgewordenene Wörtern geschrieben wird. Finde ich eine klasse Idee, die mitzumachen mich reizt. Die Teilnehmerliste findet man -> hier <-

In den Kommentaren letzte Woche benutzten Sandra und Romy zwei geflügelte Ausdrücke, die von der Feuerwehr gerne verwendet werden. “Wasser marsch!” als Befehl auf das (Lösch-)Wasser fließen möge. “Gut Schlauch!” als Grußformel unter den mutigen Feuerwehrmännern und – frauen.

Diese Skulptur ist vor unserer Berufsfeuerwehr zu finden. Leider konnte ich nicht herausbekommen, von wem die pfiffige Idee stammt. Mit Hilfe des Medienkommunikationsstabes der Berliner Feuerwehr habe ich erfahren, dass das Werk „Helfen zwischen Himmel und Erde“ von einem chinesischen Künstler namens Wang Fu stammt. Er gewann 2006 den Wettbewerb zur Kunst am Bau beim Neubau der Feuerwache in Hellersdorf. Die 11 m hohe Drehleiter und der Schlauch wurden 2007 aufgestellt und symbolisieren prima mein geflügeltes Wort für die wässrige Geschichte:

Wasser marsch! 

Gut SchlauchBisher erschienene Worte: Wasserhahn, Trinkwasser, Hydrant, Rohr(e), Brunnen, Wasserturm, Wasserzähler, Wasserflasche, Schacht, Baustelle, fließen, Wasserfilter, Eimerkette, pumpen,

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