Berlinerisch to go #5

Pulle = Flasche

pulle

Wegen der Städtepartnerschaft im Bierregal digital mitgebracht aus Budapest.

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noch ein bisschen hin

Ich freu mich sehr darauf.  Hach.

FM_2015

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Parkplatzrowdys

Parkplatzmahnung

So etwas noch rechtzeitig vor dem nächsten Regenguss unter dem Scheibenwischer finden ist großes Kino, denn die “anonyme” Dame hat zwar einen zur Wohnung gehörenden Parkplatz, aber gar kein Auto. Und noch wirklich nie stand ein Besucherauto neben uns. Wir allerdings hatten am Vortag die virtuell gezogene  Rasenkantenstein-Luft-Grenzlinie beim Einparken touchiert. Böse, böse ;-)

(Ich überlegte kurz, das Blatt laminieren zu lassen und zur gefälligen Wiederverwendung in den Briefkasten der Absenderin zu stecken.  Aber bestimmt verfügt sie nicht über meinen schwarzen Humor.)

Weil Frau Müller heute auch über Klemmzettel seufzt, fühle ich mich erinnert und erkenne, dass solch kranke Belehrer allerorten lauern.

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STORY-PICS 2014 (47)

In den Jahren 1901 bis 1906 wurde in Bubeneč die erste Kläranlage Prags nach Plänen des Engländers William Heerlein Lindley errichtet, um das Abwasser von 700.000 Einwohnern zu reinigen. Zuvor hatte der Ingenieur bereits rund 90 km Kanalisationsnetz für die Stadt entworfen.
Die Anlage ist als technisches Denkmal weitgehend erhalten, wird von der gemeinnützigen Gesellschaft „Muzeum Stara Cisterna“ betrieben und kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden.
Schon von weitem grüßen zwei Schlote am Hauptbetriebsgebäude, auch wenn auf diesem Foto nur einer zu sehen ist. Es sind ein Rauch- und ein Lüftungsschornstein, jeweils 30m hoch, wie ich später erfahre.

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Wir kommen ein wenig zu früh und sind irritiert, da die Eingangstür verschlossen und weit und breit keine Menschenseele zu finden ist. Einen Moment lang überlegen wir, ob wir uns besser hätten vorher anmelden sollen. So schleichen wir zunächst ehrfürchtig um das alte Gemäuer herum, gucken durch die trüben Fenster und warten… Zu unserer großen Freude erscheinen nun zwei tschechische Familien mit Kindern. Wenig später wird die Tür aufgeschlossen und wir stehen in einem Treppenhaus. In einem kleinen Museumsshop befindet sich die Kasse. Gerne entrichten wir unseren Obolus in Höhe von 150 Kronen (rund 5,50 €). Die Tour findet auf Tschechisch statt. Wir bekommen aber, nachdem wir uns “geoutet” haben, eine mehrseitige Erklärung auf Deutsch in die Hand und dürfen die junge Frau, die uns die kommenden anderthalb Stunden führen wird, gerne auf Englisch befragen.
Zunächst betreten wir die zentrale Halle des Betriebsgebäudes. Die beiden großen Behälter unter der Decke dienten als Reinwasserspeicher. Sie wurden aus dem auf dem Gelände befindlichen Brunnen gespeist.
Ansonsten ist der Saal fast leer. Er wird heute für verschiedene Veranstaltungen, Theateraufführungen, Konzerte oder Ausstellungen genutzt.

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Ein Asynchron-Drehstrom-Elektromotor aus dem Jahre 1920, der nicht sehr gut mit der Feuchtigkeit in den weiter unten liegenden Räumen zurecht kam, fand in der Halle seinen neuen Stellplatz. Transmissionsriemen verbinden ihn mit der von ihm angetriebenen Saugpumpe.

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An den Wänden des großen Raumes hängen schwarz-weiß Aufnahmen, die während des Baus entstanden sind. Eindrucksvoll zeigen sie die schwere Arbeit der Erbauer der Abwasserreinigungsanlage. Ganz besonders gut gefallen mir natürlich die handkolorierten alten Zeichnungen und Schnittdarstellungen, die im Nebenraum zu sehen sind.

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Wir steigen in den Keller hinab und stehen mitten im ursprünglichen Chemikalienlager, das später als Kesselraum genutzt wurde.

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Wir gelangen in einen Raum, in dem sich ein Wasserrad befunden hat. Es wurde durch das zuströmende Abwasser angetrieben. Leider erinnere ich mich nicht mehr, welche Funktion es einmal hatte. Könnte sein, dass über das Rad der Ventilator für die Be- und Entlüftung der unterirdischen Räume angetrieben wurde.

Die Räume und Kanäle wurden aus speziell für den Kanalbau hart gebrannten Ziegeln gemauert. Um ihnen eine hohe Festigkeit zu verschaffen, brannte man die Klinker doppelt. So sind sie gegen aggressive Medien beständig und weisen eine hohe Abriebfestigkeit auf. Eigenschaften, die man unter permanentem Feuchtigkeitseinfluss gut gebrauchen kann.

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Auf dem Foto ist die inzwischen zugemauerte Einmündung einer der drei Zulaufkanäle zu sehen, über die täglich rund 160.000 m³ Abwasser in die Reinigungsanlage flossen.

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Im nebenan liegenden Raum wurde das Abwasser über einen Rechen geleitet. Hier fing man quasi die größeren ankommenden Dinge ab: Lappen, Blätter, Äste, tote Tiere. Das Rechengut wurde dann auf eine Deponie gebracht. Zunächst war dies ein Knochenjob. Später halfen Aufzüge und eine werkseigene Schmalspurbahn beim Transport. Bis 1947 musste man die Rechen manuell reinigen. Danach wurden neue, nun elektrisch angetriebene Rechen eingebaut.

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In der Mitte des Raumes befindet sich der 6 Meter tiefe Sandfang. Hier setzten sich der im Abwasser mitgeführte Kies, Sand und diejenigen Stoffe ab, die es noch durch die Rechenstäbe geschafft hatten. Mit Hilfe einer Pumpe brachte man die abgesetzten Stoffe in einer Sandwäsche, der sich hinter dem Gebäude befand. Nach der Reinigung wurde der Sand anschließend als Baumaterial wieder verkauft.

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Aus dem Sandfang kommend, verteilte sich das Abwasser über zwei Kanäle und eine Art Einlaufgalerie in zehn unterirdischen Absetzbecken.

Bubenec_7(Wir laufen durch diesen wunderschön gemauerten Verbindungskanal. Spätestens jetzt wird klar, warum feste Schuhe ein Muss für die Besichtigung sind. )

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Die Fließgeschwindigkeit verlangsamte sich, so dass sich der feine Schlamm absetzt. Die Becken sind jeweils 87 m lang. An der tiefsten Stelle, dem Schlammfang, sind sie 6 Meter tief.
Zum Säubern hat man die Absetzbecken regelmäßig paarweise entleert und den sedimentierten Schlamm abgepumpt. In den Sommermonaten wurde der Schlamm in sogenannte Schlammschiffe und über die Moldau als Dünger zu Landwirten gebracht. Im Winter, wenn die Landwirtschaft den Schlamm nicht abnahm, lagerte man ihn auf der Císařský ostrov, der Kaiserinsel,  zwischen.

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Das in drei Stufen mechanisch gereinigte Abwasser floss aus den Absetzbecken über Abflusskanäle in die Mitte der Moldau. Der Wirkungsgrad der Anlage lag ohne den Einsatz von Chemikalien bei rund 40 bis 45 %.  (Zum Vergleich: Heute schafft man 90-95%.)

Nachdem wir aus dem Untergrund wieder an die frische Luft steigen, blicken wir noch einmal auf die Betriebsgebäude zurück. Unter der Rasenfläche sind übrigens die Absetzbecken “versteckt”.  Bereits in den 1920er Jahren reichte die Kapazität der Anlage für Prag nicht mehr aus, so dass erweitert werden musste. 1967 erhielt die Stadt ein neues Klärwerk.

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Neben den eigentlichen Anlagen, die für die mechanische Reinigung des Abwassers erforderlich sind, lassen ein paar Dinge mehr unser Herz höher schlagen. Im Maschinenraum schnuppern wir nämlich den Duft warmen Schmieröls. 1903 lieferte die Firma Breitfeld & Danek die heute noch funktionstüchtigen Kolbenpumpen.

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Im Nebenraum stehen wir vor der (Flammrohr-)Kesselanlage, die für das Betreiben der Dampfmaschinen erforderlich ist. Geheizt wurde mit Kohle, die man mit Pferdewagen vom Bahnhof holte. In einer zwölfstündigen Arbeitsschicht musste der Heizer bis zu 3 Tonnen Kohle schippen und die Asche entsorgen. Und das bei Temperaturen bis zu 45 °C. Definitiv kein Traumjob.

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Wir bedanken uns für den kurzweiligen Rundgang und freuen uns auf ein kühles Prager Bierchen. ;-)

Bisher erschienene Worte:

Wasserhahn, Trinkwasser, Hydrant, Rohr(e), Brunnen, Wasserturm, Wasserzähler, Wasserflasche, Schacht, Baustelle, fließen, Wasserfilter, Eimerkette, pumpen,
Wasser marsch!, waschen, sprudeln, Tropfen, nass, Wasserwerk, TrinkbrunnenRegen, feucht, gießentrinken, Talsperre, Kanalisation, SchachtdeckelStraßenablauf, Wasserbär, Druckerhöhungsstation, SchieberKaskadeTrinkwasseraufbereitung, FontäneGrundwasserabsenkungArmatur(en), Abfluss, Sielwesen, Pegel, Beschilderung, Wasserbau, Zapfstelle, Wasserkunst, Rohrnetz, Brückenleitung, Kläranlage 

Was soll das? 

Bei Sandra startete im Januar ein tolles Blogexperiment. Wie es funktioniert und was dabei die Aufgabe der TeilnehmerInnen ist, erklärt sie auf ihrer Seite selbst am besten. Seither versuche ich jeweils sonntags mindestens ein Foto zu zeigen, das mein gewähltes Wort symbolisiert. Dafür gibt es nicht nur eine 5-Cent-Spende an die Adra-Stiftung, sondern am Ende des Jahres eine ganz persönliche Geschichte, die aus meinen bildgewordenene Wörtern geschrieben wird. Eine klasse Idee, die mitzumachen mich reizt(e). Die Teilnehmerliste ist -> hier <- zu finden.

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STORY-PICS 2014 (46)

In dieser Woche ist irgendwie die Luft raus. Drum präsentiere ich nur ganz auf die Schnelle und fast in letzter Minute: die Brückenleitung.

Brueckenleitung

Bisher erschienene Worte:

Wasserhahn, Trinkwasser, Hydrant, Rohr(e), Brunnen, Wasserturm, Wasserzähler, Wasserflasche, Schacht, Baustelle, fließen, Wasserfilter, Eimerkette, pumpen,
Wasser marsch!, waschen, sprudeln, Tropfen, nass, Wasserwerk, TrinkbrunnenRegen, feucht, gießentrinken, Talsperre, Kanalisation, SchachtdeckelStraßenablauf, Wasserbär, Druckerhöhungsstation, SchieberKaskadeTrinkwasseraufbereitung, FontäneGrundwasserabsenkungArmatur(en), Abfluss, Sielwesen, Pegel, Beschilderung, Wasserbau, Zapfstelle, Wasserkunst, Rohrnetz, Brückenleitung 

Was soll das? 

Bei Sandra startete im Januar ein tolles Blogexperiment. Wie es funktioniert und was dabei die Aufgabe der TeilnehmerInnen ist, erklärt sie auf ihrer Seite selbst am besten. Seither versuche ich jeweils sonntags mindestens ein Foto zu zeigen, das mein gewähltes Wort symbolisiert. Dafür gibt es nicht nur eine 5-Cent-Spende an die Adra-Stiftung, sondern am Ende des Jahres eine ganz persönliche Geschichte, die aus meinen bildgewordenene Wörtern geschrieben wird. Eine klasse Idee, die mitzumachen mich reizt(e). Die Teilnehmerliste ist -> hier <- zu finden.

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Allerweltsverbote

 

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vor 25 Jahren #38

18_19-11-1989_

18./19.11.1989

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Alles für die Katz – alle für Kalle

Bei Kalle ist 2014 “Alles für die Katz´”.  An jedem 1. und 15. eines Monats stehen bei ihm und anderen Projektteilnehmern Katzen und Kater im Mittelpunkt. Da nichts in meiner Nähe miaut, glänzte ich bei diesem Projekt durch Abwesenheit.

Nun kam mir im Laufe des Jahres aber ab und zu doch ein passendes Motiv vor die Linse. Zu schade, diese dann nicht zu zeigen. Ich weiß, Kalle ist sehr tolerant, was mein Aus-der-Reihe-tanzen betrifft. Und so lege ich ihm heute meine gesammelten Katzen und Kater in den Schoß und gratuliere heute damit herzlich zum Geburtstag.

Dieser gestiefelte Kater ist in den “Gärten der Welt” zu finden. Besonders Kinder lieben die zahlreichen Figuren im Rhododendronhain nach den Märchen von Hans Christian Andersen und den Gebrüdern Grimm.

gestiefelter-kater

Diese blaue Katze zeigte sich anlässliche einer Fahrt mit dem Schiff durch Berlin als Graffiti an einem Brückenbogen.

Katz

Im Berliner Stadtteil Friedrichshain steht vor der Margarethe-von-Witzleben-Schule die Bronzeskulptur “Zwei Kinder mit Katze”, die 1978 von Stefan Horota geschaffen wurde..

zwei_Kinder_mit_Katze_1

zwei_Kinder_mit_Katze_2

Manchmal werden Katzen auch zu ungewöhnlichen Kleiderbügeln.

Katzenbuegel

Dieses Schild eines Katzen-Restaurant entdeckte ich in Bremen

Katzencafe_Bremen

und die Tasse(n) in Hamburg.

Katzentasse

Noch ein bisschen unnützes Katzenwissen gefällig? Eine Katze müsste, um ihren täglichen Energiebedarf zu decken, 8 bis 15 Mäuse erfolgreich jagen und fressen.

Zeitschrift-Jugend

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wordless wednesday #10

wordless_wednesday_20141119“Entertainer” for image-in-ing.blogspot.de

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vor 25 Jahren #37

18_19-11-1989

18./19.11.1989

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