Rost-Parade (7)

Rostparade_Logo

Rost hat Charme. Und ich finde, (d)er muss sich nicht verstecken.

Daher werfe ich immer mal ein Kameraauge auf Korrosionsprodukte, eiserne oder stählerne Dinge zeigend, an denen der Zahn der Zeit nagt. Wer mag, darf sich gerne anschließen und das kleine Logo zur Rost-Parade mitnehmen. Es würde mich freuen. Durchforscht Eure Festplatten und lasst die rostigen Motive an die frische Luft, auf dass sie weiter korrodieren mögen.

Für die zwanglose Reihe habe ich mir den letzten Tag des Monats ausgesucht. Nächstes Ultimo ist dann am 30. November 2014. Bitte verlinkt Eure Beiträge als Kommentar, damit ich sie in den internetten Weiten wieder finde und sich auch andere Rostgucker daran erfreuen können.

Direkt am Bahnhof Rathenow steht dieser Wasserturm mit rostendem “Kopf”. Durch das Loch in der hölzernen Verkleidung sieht man noch sehr schön den eigentlichen Behälter, in dem das Wasser gespeichert wurde.

Wegen der Nähe zum den Gleisanlagen würde ich ja schon fast glauben, dass es sich um einen Bahnwasserturm handelt.  Diese dienten früher vor allem dazu, für die Wassertanks der Dampfloks eine genügend große Wassermenge vorzuhalten.

Wasserturm_Rathenow_1

Das Baujahr des Bauwerkes wird auf den Zeitraum zwischen 1880 und 1900 datiert.
Die Immobilienseite, die das unter Denkmalschutz stehende Objekt zum Kauf anbietet, spricht von bauzeitgemäßem Zustand. Sehr witzig. Handwerkerobjekt würde es auch gut beschreiben ;-)

Wasserturm_Rathenow_2

Und nun bin ich auf Eure wunderbaren Rostmotive gespannt…

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vom edelsüßen Pech verfolgt

Besteckkasten

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vor 25 Jahren #18

30.10.1989 – die Zeitung fehlt :-(

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im Budapester Zoo

Der Sonntagmorgen beginnt schon fast erwartungsgemäß mit bedecktem Himmel. Ich schwächele. Erst kratzt der Hals und wenig später schmerzt er beträchtlich, die Lutschtabletten versagen ihren Dienst, der Rest vom “Kadaver” fühlt sich schlapp und kränklich an. Die Idee vom Vortag, ein paar entspannte Stunden im beliebtesten Thermalbad der Budapester zu verbringen, muss ich nun überdenken und verwerfen. Das Széchenyi Heilbad mag zwar heilen, ist heute aber definitiv nichts für mich. Unser Plan B besagt: der beste Budapestmitbesucher von allen geht (alleine) baden und ich schlendere derweil gemächlich und nur so lange, wie es gesundheitlich geht, durch den Zoo. Dieser befindet sich praktischerweise gleich neben dem Bad. Und zum verabredeten Zeitpunkt treffen wir uns auf einer Bank im Park. Aus Gründen folgen nun reichlich Bilder vom Zoo und keine vom Abhängen in der warmen Brühe.

Für 2.500 Forint, das sind aktuell umgerechnet runde 8€, bekomme ich meine Eintrittskarte und auf Nachfrage einen Lageplan. Das Gelände erscheint übersichtlich groß und müsste in den vereinbarten drei Stunden zu schaffen sein. Der Zoo wurde 1866 eröffnet und gehört damit zu den ältesten Anlagen der Welt.

Heute scheint so etwas wie ein Familientag statt zu finden. Unglaublich viele Kinder sind mit Eltern oder Großeltern unterwegs. Es gibt Kinderschminken, Basteltische, Informationsstände.  Ich versuche mich zu orientieren.

Die Tiere sind Kontinenten zu- und entsprechend im Gelände angeordnet. Allerdings finde ich einige Gehege leer, andere leider in ungepflegtem Zustand.  Insgesamt erscheinen sie mir auch zu klein, um für die Tiere abwechslungsreich zu sein. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass eine kräftige Finanzspritze dem Zoo gut zu Gesicht stände.  Vieles ist weder – soweit man in Zoos überhaupt davon sprechen kann – artgerecht noch zeitgemäß. Schade.

Ich hatte dennoch ein paar entspannte Stunden im Zoo und der Herr Tonari im Bad.  Was will man mehr?

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vor 25 Jahren #17

28-10-1989_

28./29.10.1989

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wordless wednesday #7

Straßenmusiker

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vor 25 Jahren #16

28-10-1989

28./29.10.1989

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in der Matthiaskirche

Was tagsüber wegen des trüben Nieselwetters ein bisschen farblos grau in grau daher kommt, ist abends wunderbar beleuchtet. Macht es zwar nicht trockener, ist aber sehr romantisch. Ich kann mich kaum satt sehen. Andere können sich kaum satt knipsen. Mit Blitzlicht. Nun ja ;-)

Wir haben im Internet bei einem ungarischen Online-Anbieter Tickets für ein um 20.00 Uhr beginnendes Kammerorchesterkonzert in der Matthiaskirche gekauft. Das ist deutlich günstiger als über den englisch- oder deutschsprachigen “internationalen” Vertrieb. Tatsächlich löst man mir den ausgedruckten Voucher am Eingang problemlos gegen die richtigen Karten ein. Ich war mir da im Vorfeld nicht wirklich sicher…  Meine Befürchtung, das Konzert sei an einem Sonnabendabend ausverkauft, erweist sich als unbegründet. Wir hätten auch Vor-Ort problemlos noch Zutritt bekommen.

Nun denn. Mátyás templom hat eine lange zurückreichende Geschichte. Da in ihr einige Krönungszeremonien (u.a. vom Franzl der Sissi *zwinker*) stattfanden, ist sie auch als Krönungskirche bekannt. Kommt ihr mit hinein?   

Wir sind von der Farbenpracht der Malereien im Inneren ziemlich überrascht. Vor dem Hauptaltar nimmt das Kammerorchester Ungarischer Virtuosen (Magyar Virtuózok Kamarazenekar) Platz. Die Sopranistinnen Ingrid Kertesi und Piroska Pándy sowie der Bassbariton Balázs Fellegi erweisen sich im Verlaufe des Konzertes als hervorragende Solisten. Aber auch die Solisten am Cello, der Orgel und der Violine machen ihre Sache sehr gut. Die Musiker spielen mit ziemlichem Pep und sehr dynamisch Werke von Händel, Mozart, Schubert, Bach und Cherubini. Das gefällt uns. Wir sitzen wegen des rechtzeitigen Erscheinens in der ersten Reihe und finden, dass die Kirche über eine beeindruckende Akustik verfügt. Viel zu schnell ist das Konzert wieder vorüber. Wir verlassen beschwingt den Burgberg. 

 

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vor 25 Jahren #15

27-10-1989

27.10.1989

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Herzige Grüße

zum Geburtstag erreichten mich unter anderem  von Elke aus Schweden und aus dem Hause Waldspecht. Wobei Anette auch gleich noch dafür sorgt, dass ich kuschlig mit warmem Hals durch Herbst und Winter komme. Danke für den tollen Schal in Wunschfarbe. Passt perfekt ;-)

Geburtstagsgrußherzen
Gleichzeitig möchte ich an dieser Stelle auch noch einmal herzlich bei allen bedanken, die ihre Geburtstagsglückwünsche per Mail, auf fb oder  hier irgendwo in den Kommentaren an die Frau Tonari brachten.

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