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Alexanderplatz, 18.09.2014

martinopitture.blogspot.de

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Hospital de Sant Pau

Bis wir in die Sagrada Familia gehen können, nutzen das Töchterlein und ich die Wartezeit, um das Hospital de Sant Pau anzuschauen. Die Gebäude wurden 1997 Weltkulturerbe und sei in jedem Fall einen Besuch wert, sagt der gedruckte Reiseführer.  Wir glauben ihm ;-)

Katalanischer Jugendstil, der atemberaubend schön ist, erwartet uns. Ein Bankier namens Pau Gil vermacht Barcelona einen Teil seines Vermögens und verfügt in seinem Testament, ein Krankenhaus zu bauen. Und so entsteht zwischen 1902 und 1912 ein Meisterwerk, das wir dem Architekten Lluís Domènech i Montaner zu verdanken haben.  Nach seinem Tod wird sein Sohn an dem Komplex weiterarbeiten und das Werk 1930 vollenden.

Es wirkt mehr wie eine Stadt in der Stadt als ein Krankenhaus.  Nicht kalt, steril und weiß, sondern fröhlich, bunt und aufgeräumt.  Ein bisschen wie aus einem maurischen Märchen. Backsteinbauten, Skulpturen, Bleiglasfenster, Mosaiken und Wandmalereien, dazu bunte Kacheln und Bäume, die bald Schatten spenden. Gerade wurde vieles frisch renoviert. Hier und da geht die Rekonstruktion noch weiter. Das lässt noch ein paar Blicke auf nicht restaurierte Bausubstanz zu und stört nicht.

Die Patienten wurden in sogenannten Pavillons untergebracht. Hell. Luftig. Aber 44 Betten in einem großen Raum für, vom 1. Weltkrieg traumatisierte Soldaten? Ich möchte mir das nicht näher ausmalen.

Die Operationssäle befanden sich in der Mitte des Areals. Unterirdische Gänge zwischen dem OP und den Pavillons ließen zu, dass die frisch Operierten witterungsunabhängig in ihre Zimmer gebracht werden konnten.  Kluge Planung.

Überhaupt. Ich bin beeindruckt. Hier hat jemand klug und ganzheitlich eine Gesundungs”anstalt” konzipiert. Ob die (Steinwurf-)Nähe zur seit 1882 im Bau befindlichen Sagrada Familia Kalkül für den Bau an diesem Standort war? Immerhin liefert so eine Großbaustelle auch den ein oder anderen Patienten. Unfälle waren bestimmt bei der Errichtung des ungewöhnlichen Gotteshauses an der Tagesordnung.

Gaudi übrigens stirbt im Juni 1926 an den Folgen eines Straßenbahnunfalls.  Im  Hospital de la Santa Creu i Sant Pau.

Wir verlassen das Hospital und freuen uns auf die Sagrada Familia. Aber zunächst genießen wir zum Mittag ein paar leckere spanische Montaditos.

Montaditos

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Leihgabe

Der beste Schwiegeropa-Enkel von allen hat heute für mich die Leica-Leihgabe meiner Schwiegereltern liebevoll gereinigt und fotoflott gemacht. Einen passenden schwarz-weiß Negativfilm habe ich vor ein paar Tagen geordert und bin nun ganz gespannt, ob ich es schaffe, das alte Familienstück zu überreden, unter meinen Händen ein paar akzeptable old school  Fotos  zu machen.

Der Fotoapparat gehörte dem Schwiegeropa. Ganz modern war das damals. Dann landete das gute Stück im Schrank…

Und nun werde ich mich wohl noch einmal (verzückt) mit Blende, Belichtungszeiten etc. auseinandersetzen müssen. Alles schon fast verlernt ;-)

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STORY-PICS 2014 (38)

Irgendwie ist hier gerade ein wenig die Luft raus. Seit Wochen schon möchte ich für die Story-Pics einen Beitrag über ein ungewöhnliches Museum in Prag schreiben. Ich finde einfach nicht die genügende Muße. Einige Fotomotive für meine wässrige Reihe schwirren als Idee in meinem Kopf. Ich komme nicht dazu, sie umzusetzen und Bild werden zu lassen.  So mache ich es heute auch nur ganz kurz und lasse den Abfluss in meine Geschichte einfließen.

Abfluss

Bisher erschienene Worte:

Wasserhahn, Trinkwasser, Hydrant, Rohr(e), Brunnen, Wasserturm, Wasserzähler, Wasserflasche, Schacht, Baustelle, fließen, Wasserfilter, Eimerkette, pumpen,
Wasser marsch!, waschen, sprudeln, Tropfen, nass, Wasserwerk, TrinkbrunnenRegen, feucht, gießentrinken, Talsperre, Kanalisation, SchachtdeckelStraßenablauf, Wasserbär, Druckerhöhungsstation, SchieberKaskadeTrinkwasseraufbereitung, FontäneGrundwasserabsenkungArmatur(en), Abfluss 

Was soll das? 

Bei Sandra startete im Januar ein tolles Blogexperiment. Wie es funktioniert und was dabei die Aufgabe der TeilnehmerInnen ist, erklärt sie auf ihrer Seite selbst am besten. Seither versuche ich jeweils sonntags mindestens ein Foto zu zeigen, das mein gewähltes Wort symbolisiert. Dafür gibt es nicht nur eine 5-Cent-Spende an die Adra-Stiftung, sondern am Ende des Jahres eine ganz persönliche Geschichte, die aus meinen bildgewordenene Wörtern geschrieben wird. Eine klasse Idee, die mitzumachen mich reizt(e). Die Teilnehmerliste ist -> hier <- zu finden.

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gespiegelt

Gegenwart

Spieglein, Spieglein an der Wand – Zeig mir die Gegenwart im Land.

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Wasserati

Noch mal schnell auftanken …

Wasserati

und dann ab zum Straßenputz.

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wordless wednesday #1

wordless_wednesday_20140917

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STORY-PICS 2014 (37)

Diese bunte Sammlung stammt aus dem Knipsfundus der letzten 12 Monate. Sie symbolisieren mein heutiges Wort für Folge 37 der Story-Pics: Armatur(en).

Als Armaturen bezeichnet man Bauelemente in Rohrleitungen, die dem Absperren und/oder Regeln dienen.  

Bisher erschienene Worte:

Wasserhahn, Trinkwasser, Hydrant, Rohr(e), Brunnen, Wasserturm, Wasserzähler, Wasserflasche, Schacht, Baustelle, fließen, Wasserfilter, Eimerkette, pumpen,
Wasser marsch!, waschen, sprudeln, Tropfen, nass, Wasserwerk, TrinkbrunnenRegen, feucht, gießentrinken, Talsperre, Kanalisation, SchachtdeckelStraßenablauf, Wasserbär, Druckerhöhungsstation, SchieberKaskadeTrinkwasseraufbereitung, FontäneGrundwasserabsenkung, Armatur(en)

Was soll das? 

Bei Sandra startete im Januar ein tolles Blogexperiment. Wie es funktioniert und was dabei die Aufgabe der TeilnehmerInnen ist, erklärt sie auf ihrer Seite selbst am besten. Seither versuche ich jeweils sonntags mindestens ein Foto zu zeigen, das mein gewähltes Wort symbolisiert. Dafür gibt es nicht nur eine 5-Cent-Spende an die Adra-Stiftung, sondern am Ende des Jahres eine ganz persönliche Geschichte, die aus meinen bildgewordenene Wörtern geschrieben wird. Eine klasse Idee, die mitzumachen mich reizt(e). Die Teilnehmerliste ist -> hier <- zu finden.

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tomatig (4)

Das Finale: Ernte der Johannisbeertomaten.

Johannisbeertomaten

“Germans Gold” hat es nur auf den Kompost, ähm in die Biomülltonne geschafft.  Geplatzt, holzig…

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Ottjen-Alldag-Brunnen

Im Bremer Schnoorviertel entdeckte ich einen wunderschönen Brunnen mit Kater oder Katze.

ottjen_alldag_brunnen

Der Ottjen-Alldag-Brunnen wurde 1964 vom Bildhauer Klaus Homfeld zur Erinnerung an den Bremer Heimatschriftsteller Georg Drosde (1866-1935) geschaffen.

Ottjen Alldag” ist die Romanfigur einer Trilogie, erschienen in Bremer Mundart, also op platt.

… und dies ist mein (Nicht)Beitrag für Kalles Projekt.

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