STORY-PICS 2014 (50)

Quasi kurz vor Ultimo will ich schnell noch mein 50. Picture auf den Weg um die halbe Erde schicken.  Die Story dazu folgt. Irgendwann. ;-)

Geysir_

Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich in Te Puia (Rotorua) live und in Farbe einen aktiven Geysir gesehen. Das war sehr beeindruckend.

Als Geysire bezeichnet man heiße Quellen, die ihr Wasser in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen fontänenartig ausstoßen. Mein Wort für diese Woche lautet daher Quelle.

Geysir

Bisher erschienene Worte:

Wasserhahn, Trinkwasser, Hydrant, Rohr(e), Brunnen, Wasserturm, Wasserzähler, Wasserflasche, Schacht, Baustelle, fließen, Wasserfilter, Eimerkette, pumpen,
Wasser marsch!, waschen, sprudeln, Tropfen, nass, Wasserwerk, TrinkbrunnenRegen, feucht, gießentrinken, Talsperre, Kanalisation, SchachtdeckelStraßenablauf, Wasserbär, Druckerhöhungsstation, SchieberKaskadeTrinkwasseraufbereitung, FontäneGrundwasserabsenkungArmatur(en), Abfluss, Sielwesen, Pegel, Beschilderung, Wasserbau, Zapfstelle, Wasserkunst, Rohrnetz, Brückenleitung, Kläranlage, Zielwasser, Toilette, Quelle  

Was soll das? 

Bei Sandra startete im Januar ein tolles Blogexperiment. Wie es funktioniert und was dabei die Aufgabe der TeilnehmerInnen ist, erklärt sie auf ihrer Seite selbst am besten. Seither versuche ich jeweils sonntags mindestens ein Foto zu zeigen, das mein gewähltes Wort symbolisiert. Dafür gibt es nicht nur eine 5-Cent-Spende an die Adra-Stiftung, sondern am Ende des Jahres eine ganz persönliche Geschichte, die aus meinen bildgewordenene Wörtern geschrieben wird. Eine klasse Idee, die mitzumachen mich reizt(e). Die Teilnehmerliste ist -> hier <- zu finden.

Veröffentlicht unter STORY-PICS 2014 | Verschlagwortet mit , , , , , , | Ein Kommentar

Auckland-Paihia

Wir knabbern am Jetlag. Zwölf Stunden Zeitunterschied führen zu einiger Verwirrung, was den Tag-Nacht-Rhythmus betrifft. Ich schlafe zwar fix ein, aber nach 3 Stunden Tiefschlaf bin ich knallwach. Surfe ein wenig durch die Blogs und Instagram. Dann fallen die Augen wieder zu. Morgens bin ich wie gerädert. Dem besten Mitreisenden von allen geht es nicht anders. Zudem hat er sich in Singapur oder aber im saukalten Flieger eine Erkältung eingefangen. Nach dem Frühstück packen wir unsere Siebensachen und verabschieden uns mit einer Umarmung von Jonathan.

Eine junge Mitarbeiterin des Mietwagenverleihers holt uns wie verabredet pünktlich in unserer B&B-Unterkunft ab. Heute bekommen wir das Auto, damit die geplante Tour über die Nordinsel beginnen kann. Klasse, dieser Pick-up-Service. So brauchen wir uns nicht mit dem Gepäck durch die Stadt zur Anmietstation „quälen“ und außerdem können ein paar Fragen schon während der Fahrt geklärt werden.

Ein fast neuer Toyota Corolla wartet auf uns. Prompt will ich auf der falschen Seite einsteigen. Mein Beifahrersitz wird in den kommenden fünf Wochen auf der linken Seite sein. Das ist nach den Erfahrungen auf Jamaica zwar nicht völlig neu für mich, fühlt sich aber immer wieder irgendwie komisch an.
Für heute sind ca. 240 km Strecke geplant. Unser Zielort heißt Paihia. Er liegt im Nordwesten der Nordinsel. Zunächst jedoch dreht der beste Linksfahrer von allen ein paar Runden durch die Querstraßen, um ein Gefühl für das Auto zu bekommen. Dann fahren wir auf dem Highway SH 1 in Richtung Norden. Ein Teilabschnitt ist eine kostenpflichtige Toll-Road. Man könnte sie umgehen, wenn man einen kleinen Umweg in Kauf nimmt. Wir bleiben auf der direkten Route. Allerdings finden wir keinen Kassenautomaten. Hm. Da uns auf Schildern angezeigt wird, dass uns drei Tage bleiben, um den Betrag in Höhe von 2,20 NZ$ auszugleichen, fahren wir erst einmal gemächlich weiter.

Je weiter wir in den Norden kommen, um so schöner wird das Wetter. Blauer Himmel mit weißen Wolken und eine wunderschöne Landschaft. Sanfte, grüne und zum Teil bewaldete Hügel. Mehr Kühe als Schafe stehen auf den Weiden. Die Straße ist zwar je Richtung nur einspurig, aber es gibt immer wieder angelegte Streckenabschnitte, auf denen die Langsamfahrer die linke Spur nehmen und rechts überholt werden. Und damit niemand die Nerven verliert, wird ordentlich angezeigt, wieviel Kilometern bis zur nächsten Passing Lane zurück zu legen sind. Das minimiert Drängelei und riskante Überholmanöver. Klasse.

Quasi auf der Strecke liegt das kleine Örtchen Kawakawa und es lockt mit einem gar nicht so stillen Örtchen ;-) Herr Hundertwasser hat ein solches dort errichtet. Ich schrieb schon in den Story-Pics über unseren Besuch dort.

Kawakawa_1

Wenige Kilometer weiter erreichen wir Paihia und werden wir von unserem Gastgeber Heinz im Allegra House herzlich begrüßt. Er muss allerdings gleich wieder los, denn heute ist Christmas Parade. „Kommt doch vorbei.“ Wir lassen uns überreden und erleben eine Überraschung.

Paihia_2014_15

Zurück in unserer Unterkunft genießen wir den traumhaften Blick vom Balkon über die Bucht bis um kurz vor halb neun die Sonne untergeht.

Paihia_1

(06.12.2014)

Veröffentlicht unter on Tour | Verschlagwortet mit , , | 5 Kommentare

Sky-Tower

Morgens verwöhnt uns Jonathan mit einem opulenten Frühstück. Ich hebe schon nach den tollen Früchtebecher und dem Müsli die Hände. Nein, ein Toast passt wirklich nicht mehr rein. Bevor wir am kommenden Tag den Mietwagen bekommen, wollen wir heute ein wenig von Auckland sehen. Devonport ist ein perfekter Ausgangsort zum Erkunden der Stadt. Er liegt direkt gegenüber der Innenstadt. Mit der Fähre brauchen wir zehn Minuten.

Auckland_1

Während ich die ersten Bilder der Skyline schieße, werde ich angesprochen. Woher wir kommen? Oh, really Berlin?  Dann erzählt uns der Mann, seine Mutter sei eine Maori, sein Vater Kiwi und das Zeugs , das er aus der papiereingetüteten Flasche trinkt, wäre Medizin.  Nun ja. Er torkelt davon.

Auckland_2

Bei der Einfahrt in den Hafen erscheint das alte Ferry Building aus dem Jahre 1912. Ein bunter Klecks inmitten moderner Gebäude. Wir verlassen die kleine Fähre und laufen ein bisschen durch die Gegend. Der Tag ist grau und mit rund 15 °C recht kühl. Das Weihnachtsgeschäft scheint zu blühen. Wir kurbeln es ein bisschen mit an, indem der Herr Tonari ein Schnäppchen in Sachen Outdoorjacke macht.

Auckland_3

Irgendwie aber lädt die Stadt nicht zum Bummeln ein.  Wir beschließen, uns vom trüben Wetter nicht vergraulen zu lassen und laufen zum Sky-Tower. 328 Meter ist er hoch und bietet zwei Aussichtsdecks. Andere Reisende lockt er vielleicht auch mit dem Drehrestaurant und Cafe. Wir aber sind noch satt vom Frühstück.

Auf 192 Metern Höhe kann man bei Bedarf seine Höhentauglichkeit per Skywalk testen oder gerne auch kontrolliert abstürzen. Unsere Vergnügungssucht hält sich diesbezüglich in Grenzen ;-) Wir freuen uns am Ausblick, auch wenn die Scheiben ungeputzt perfekte Farbenfilter sind und unsere Bilder alle einen Blaustich bekommen.

Der Jetlag macht sich bemerkbar. Das Mittagsschläfchen zieht sich hin ;-)

Abends versuche ich mich noch einmal in Sachen Skylinefoto. Es ist so windig, dass das Stativ wackelt und eigentlich nur ein einziges Bild etwas wird:

Auckland_4

(04.12.2014)

Veröffentlicht unter on Tour | Verschlagwortet mit , , | 9 Kommentare

Ankunft in Auckland

Von Singapur über Sydney kommend erreichen wir die Stadt mit einer kleinen Verspätung.  Unsere Koffer schaffen es auch.  Beim Einreiseprozedere werden wir gefragt, ob wir Lebensmittel im Gepäck haben. Ja. Eine klitzekleine Stolle für den Heiligabend. Das ist gut, sagt der ältere Herr und schmunzelt. Und Wanderschuhe? Na klar, auch Wanderschuhe sind im Gepäck.  Und eine Taucherbrille mit Schnorchel. Beides nicht von Interesse. Aber der Wanderschuhe wegen müssen wir durch die Biokontrolle. War uns klar, irgendwie. Also ab zur separaten Warteschlange. Dann zeigen wir dem smarten Kontroletti unsere Schuhsohlen. Er lobt den Herrn Tonari, weil dieser seine Botten zu Hause gründlich gereinigt hat. Ich bekomme aus vermutlich männersolidarischen Gründen nur eine 2 ;-)  Und grinse, denn auch meine Schuhe hat der beste Wanderschuhreiniger von allen gesäubert.  Egal. Die Koffer werden noch durch eine Art Bioröntgengerät geschoben, dann dürfen wir quasi einreisen.

Ich finde es ja ein wenig versnobt, von einem privaten Fahrer ab Flughafen abgeholt und zur Bed & Breakfast-Unterkunft gebracht zu werden. Ein Taxi hätte es doch auch getan. Schon bald aber erkenne ich, dass unsere Ankunftszeit am späten Nachmittag und der Verkehr in der Stadt ziemlich kollidieren: Wir stecken ewig im Stau. Blöd, wenn dann das Taxameter unerbittlich weiterläuft. Auf der Fahrt üben wir uns in Konversation und entdecken wunderbaren britischen Humor. Kurzweilig und perfekt.

Unser Gastgeber für die ersten beiden Nächte in Neuseeland heißt uns auf das allerherzlichste Willkommen.  Koffer ins Zimmer gestellt, dann ab in die Küche und erst einmal ein kühles Bierchen getrunken. Wir kichern miteinander, wir klären ein paar Details.  Jonathan macht uns nebenbei ein paar Häppchen. Es fühlt sich an, als würden wir uns schon ewig kennen.

Dann drehen der Herr Tonari und ich eine klitzekleine Runde durch Devonport, einem Vorort Aucklands, freuen uns am bestrickten Baum und dem örtlichen Bücherschrank und fallen ziemlich müde ins Bett.

(03.12.2014)

Veröffentlicht unter on Tour | Verschlagwortet mit , , , , , | 21 Kommentare

STORY-PICS 2014 (49)

Ich hatte mir wirklich sooooo gewünscht, diesen Point of Interest in Neuseeland besuchen zu können. Die deutsche Variante kenne ich seit einem Ausflug nach Uelzen. Hach. Und zu den Story-Pics passt es natürlich, wie die berühmte Faust aufs Auge. Also entführe ich Euch heute nach Kawakawa, einem rund 1200 Seelen zählenden Örtchen auf der Nordinsel Neuseelands.

Friedensreich Hundertwasser, der hier von 1973 bis zu seinem Tod im Jahr 2000 lebte, hat für Kawakawa eine öffentliche Toilette gestaltet. Sie liegt mitten an der Haupt(einkaufs)straße und ihr Besuch ist seit der Eröffnung 1999 tatsächlich kostenlos. Das ist anders als in Uelzen, wo man ein paar Moneten mehr als üblich in den Klingelbeutel tun muss.

Der Herr Tonari war so nett und hat die männlichen Abteilung für uns digital festgehalten. Ich könnte – aus Gründen –  ja nur eine Hälfte des Gesamtkunstwerkes zeigen ;-)  Wir haben übrigens beide nicht nur geknipst, sondern tatsächlich auch benutzt.

Bisher erschienene Worte:

Wasserhahn, Trinkwasser, Hydrant, Rohr(e), Brunnen, Wasserturm, Wasserzähler, Wasserflasche, Schacht, Baustelle, fließen, Wasserfilter, Eimerkette, pumpen,
Wasser marsch!, waschen, sprudeln, Tropfen, nass, Wasserwerk, TrinkbrunnenRegen, feucht, gießentrinken, Talsperre, Kanalisation, SchachtdeckelStraßenablauf, Wasserbär, Druckerhöhungsstation, SchieberKaskadeTrinkwasseraufbereitung, FontäneGrundwasserabsenkungArmatur(en), Abfluss, Sielwesen, Pegel, Beschilderung, Wasserbau, Zapfstelle, Wasserkunst, Rohrnetz, Brückenleitung, Kläranlage, Zielwasser, Toilette 

Was soll das? 

Bei Sandra startete im Januar ein tolles Blogexperiment. Wie es funktioniert und was dabei die Aufgabe der TeilnehmerInnen ist, erklärt sie auf ihrer Seite selbst am besten. Seither versuche ich jeweils sonntags mindestens ein Foto zu zeigen, das mein gewähltes Wort symbolisiert. Dafür gibt es nicht nur eine 5-Cent-Spende an die Adra-Stiftung, sondern am Ende des Jahres eine ganz persönliche Geschichte, die aus meinen bildgewordenene Wörtern geschrieben wird. Eine klasse Idee, die mitzumachen mich reizt(e). Die Teilnehmerliste ist -> hier <- zu finden.

Veröffentlicht unter STORY-PICS 2014 | Verschlagwortet mit , , , | 32 Kommentare

vor 25 Jahren #47

06-12-1989

06.12.1989

Veröffentlicht unter damals war´s | Verschlagwortet mit , , , | 3 Kommentare

nur ein Foto

Orca_1Ich habe heute leider nur ein Foto für Euch. Das Internet ist so extrem langsam, dass es einfach kein Vergnügen ist, einen “richtigen” Beitrag zu erstellen. Ich hoffe auf Besserung. 

Veröffentlicht unter on Tour | Verschlagwortet mit , , | 20 Kommentare

doing, what the locals do

Hieß für uns gestern, die örtliche Christmas Parade abzunehmen ;-)

Bis zur passiven Teilnahme an dem Event hätte ich an kostümierte Weihnachtsmänner, überdrehte Engelchen und aufgetakelte Christkinder geglaubt. Ich wurde eines Besseren belehrt, habe geklatscht, gewunken und wirklich meinen Spaß gehabt.  Vielen Dank an unseren “Hostvater” Heinz, der uns einlud, dieses Spektakel nicht zu verpassen.

(05.12.2014)

Veröffentlicht unter on Tour | Verschlagwortet mit , , , | 13 Kommentare

vor 25 Jahren #46

05-12-1989

05.12.1989

Veröffentlicht unter damals war´s | Verschlagwortet mit , , , | Ein Kommentar

vor 25 Jahren #45

04-12-1989

04.12.1989

Veröffentlicht unter damals war´s | Verschlagwortet mit , , , | 2 Kommentare